Privater Weblog zum Einsatz des iPad in Schule und Unterricht an einem Kölner Gymnasium.

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Warum iPad?

Die Vorgeschichte:

Die Schule, an der ich unterrichte bedient sich seit November 2009  der Möglichkeiten des Web2.0, um Unterricht nachhaltiger, transparenter und zeitgemäßer zu gestalten. Dies geht zurück auf eine Kollegiumsfortbildung im Jahr 2009 zum Thema Web2.0 (Mitmach-Internet: Blog, Wiki), organisiert durch die schulische Steuergruppe (=Team für Unterrichtsentwicklung). Seit Entwicklung eines neuen Medienkonzepts der Schule, sollen digitale Medien, wenn angezeigt auch im Unterricht als Arbeitsmittel genutzt werden können, um Schülerinnen und Schüler dabei zu helfen zu „mündigen Usern“ dieser Technologien werden zu können.

Das Raumkonzept und seine Grenzen:

Durch den starken Einsatz dieser Web2.0 Apps in allen Klassenstufen, stiessen die beiden Informatikräume der KAS bald an ihre Grenzen und ein dritter Raum war wegen des beengten Raumangebots zumindest kurzfristig nicht zu realisieren: Eine mobile Lösung musste also her! Ursprünglich war ein Laptopwagen mit 16 MacBooks geplant. Diese Lösung war auch kurz vor der Realisierung. Allerdings wäre solch ein Wagen an dem kleinen Aufzug der Schule gescheitert und man hätte ihn „nur“ innerhalb eines Stockwerkes einsetzen können und wäre wieder an bestimmte Räume gebunden gewesen.

Das iPad – mehr als ein „Ausweg“:

Da ich selbst bereits längere Zeit ein iPad besaß, brachte ich diesen Device, in die Diskussion mit ein. Je mehr wir innerhalb der Steuergruppe darüber nachdachten, desto besser gefiel uns diese Möglichkeit. Das iPad als „geschlossenes System“ bot gegenüber einem leicht manipulierbaren Laptop oder Netbook viele Vorteile. Eine Umfrage im Kollegium zeigte auch, dass der Haupteinsatzbereich einer solchen mobilen Lösung die Internetrecherche sein sollte und dafür ist das iPad sehr gut geeignet. Der Unterricht muss dann bspw. bei der Arbeit an Unterrichtsblogs oder im Schulwiki nicht umständlich in den Informatikraum verlegt werden, sondern die Schüler haben das Internet quasi vor sich liegen. Gegenüber einem sperrigen Laptopwagen oder mechanisch anfälligen Netbooks ist es auch sehr leicht zu transportieren. Und die vorhandenen Apps bieten neue Möglichkeiten für den Einsatz in Schule und Unterricht. Hinzu kommen die interaktiven Möglichkeiten des Gerätes und die Chance dann auch kollaborativ zu arbeiten.

Die Entscheidungsfindung:

Die Firma Apple ermöglichte es uns, 30 interessierten Kolleginnen und Kollegen für die Dauer von 2 Stunden ein iPad zum „Hands on Test“ zur Verfügung zu stellen. Zahlreiche Umfragen, Evaluationen und Diskussionen zeigten dann, dass das Kollegium mit Mehrheit für die Anschaffung und vor allem für den Einsatz des iPads gegenüber anderen Lösungen votierte. Dies gab dem Förderverein der Schule, der schließlich die Investition für die zunächst 20 iPads (nach kurzer Testphase wurden weitere 10 iPads angeschafft) und das notwendige Zubehör (W-Lan, Transportkoffer und 2 Laptops) tätigte die Sicherheit, dass es eine sinnvolle Investition war, die Lehrern aber vor allem Schülern zu Gute kam. Die iPads (mittlerweile sind es 60 im Bestand) können von den Kollegen, wenn gewünscht für die jeweiligen Stunden ausgeliehen und an die Schüler ausgegeben werden (1:n -Modell im Gegensatz eines 1:1 Modells, bei dem die Tablets in Schülerbesitz sind).

Weitere Informationen über den Unterrichtseinsatz, die eingesetzten Apps, Methoden und Technik entnehmen Sie diesem Blog.

André Spang, OStR. u. Projektleiter.

Site-Admin-Kontakt: ipadkas (at) me.com

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