Too busy to improve?

Nope – eher nicht mehr, denn heute ist es soweit: In NRW beginnen die Sommerferien! #Yay! Aber „busy“ waren wir schon, keine Frage! Ein weiteres Schuljahr, in dem die iPads der KAS täglich im Einsatz waren und durch tausende von Schülerhänden gegangen sind. Und „improved“ haben wir trotzdem😉

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Was war, was ist, was kommt?

Erfreuliches: Die 60 iPads und 2 MacBooks haben dieses weitere Jahr unbeschadet überstanden, alle Geräte sind seit 40 Monaten voll funktionsfähig. In diesem Jahr ist ein schulweites W-Lan in Betrieb gegangen. Dies ist besonders praktisch, denn es macht es überflüssig, im Hauptgebäude der KAS die mobilen AirPort Extreme W-Lans in den jeweiligen Klassenräumen aufzubauen, in denen die iPads online gehen sollen. Alle Geräte haben in der gesamten Schule Empfang und sind permanent mit dem Internet verbunden. Auch auf dem Schulhof ist das Netz zu empfangen. Das Wlan besteht aus Aerohive Funkstationen und wird vom lokalen Telefonanbieter Netcologne und der Stadt Köln zur Verfügung gestellt. Die Stadt Köln will im Bereich der Computer- und Internetausstattung an Schulen bis zum Ende des Jahres weitere Angebote schaffen und insgesamt den Standard erhöhen bzw. angleichen, wie man hier lesen kann. An anderen Schulen in Köln sind nun ebenfalls iPads im Einsatz und es hat sich bereits ein Netzwerk aus Lehrern verschiedener Schulformen gebildet, um den Wissenstransfer auf dem Gebiet des mobilen Lernens zu fördern. Eine gemeinsame Fortbildung zum Thema „Lernen mit Tablets“ organisiert vom Kompetenzteam der Medienberatung Köln hat am 21.5. an der Gesamtschule Rodenkirchen stattgefunden. Kollegin A. Olsen und ich haben dort das iPad-Projekt der KAS präsentiert. Die Prezi zeigt Eindrücke und Anwendungsbeispiele aus den vergangenen 40 Monaten iPad-Einsatz an der KAS:

 

Best Practices: Haupteinsatzbereich der iPads waren, nach Rückmeldung der Kollegen und Schüler auch im vergangenen Schuljahr die Nutzung der Devices zur Recherche im Netz, als komfortable Möglichkeit im Unterricht YouTube als Quelle für Tutorials und kurzen Clips zum jeweiligen Thema zu nutzen. Darüber hinaus wurde mit den Tablets in unterschiedlichsten Fächern wieder viel Content produziert. Neben Standardanwendungen wir Pages (Texdokumente) und Keynote (Präsentationen), produzierten die Lernenden Interviews, z.B. mit Audioboo oder GarageBand, Videos mit iMovie und Vine und eBooks mit Creative Book Builder. Als Lernplattformen sind in zunehmendem Maße das SchulWiki Köln und Weblogs im Einsatz. In diesem Schuljahr habe ich mit meinem 11er Kurs in Musik über die Dauer eines Halbjahres die Plattform Google+ im Unterricht eingesetzt, um eine wöchentliche Livesendung zu Themen aus dem Musikunterricht, oder auch Sondersendungen zu bestimmten Themen, wie z.B. dem #SID14 zu produzieren.

KAS Junior Experts: Ein besonders schönes Projekt in diesem Jahr ergab sich aus der Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln. Es ist das Projekt „KAS Junior Experts“ innerhalb dessen Schüler der Jahrgangsstufe 10 der KAS selbstständig Workshops im Makerspace der Stadtbibliothek Köln zu digitalen Tools, Apps und Softwareanwendungen veranstalten. Auf diese Weise geben die Experts ihre Kompetenzen im Bereich der digitalen Medien an interessierte Bürgerinnen und Bürger weiter.

iBook Evangelisch-Katholisch: Auch in diesem Schuljahr haben die Schüler der KAS wieder ein iBook produziert und im Apple Bookstore weltweit unter einer Creative Commons Lizenz bereit gestellt. Das iBook wurde rechtzeitig zur Didacta 2014 online verfügbar und dort als Kooperationsprojekt mit rpi-Virtuell, dem Portal für freie Bildungsmaterialien im Bereich Religionsunterricht präsentiert.

#Gamification: Bei der Gamifizierung von Unterricht werden spieltypische Elemente, also Highscores, Fortschrittsbalken, Ranglisten, Badges und verschiedene Spieldesigns für den Lernprozess verwendet. Wir haben in diesem Jahr mit der App Minecraft in verschiedenen Unterrichtsszenarien gearbeitet und dabei z.B. mit den Lernenden Kirchen konstruiert oder im Projekt Klimawandel die Welt vor und nach einer Klimakatastrophe dargestellt.

QR Codes: Diese Codes, die man mit einem Smartphone scannen kann, um dann z.B: zu einer Webseite zu gelangen, eigenen sich sehr gut, um Projekte und Wikiseiten, die online Vorliegen, in der „analogen Welt“ zu verbreiten. Der Link zur entsprechenden Seite wird in einen Code umgewandelt und dann ausgedruckt und einfach an geeigneten Orten aufgeklebt. Einfach und wirkungsvoll und die Lernenden freuen sich über steigende Zugriffszahlen auf ihren Blogs und Wikiseiten.

Twitter: Auch getwittert wurde wieder fleissig, vor allem zum Projekt #Europafuermich – ein Twitterprojekt zur Europawahl. Twitter eignet sich prima als Backchannel im Unterricht, aber vor allem auch zur Öffnung des Lernraumes nach außen und zur (weltweiten) Vernetzung. Leider ist dieses Medium in Deutschland nur wenig angekommen, im Gegensatz zu vielen anderen Ländern liegt Deutschland hier wie in anderen Bereichen des digitalen Lernens auch nur auf Platz 34 der weltweiten Twitternutzung. An der Twitternutzung unter den Lehrern soll der wöchentliche Twitterchat für Lehrende #EDchatDE  etwas ändern – zumindest langfristig.

Nach den Sommerferien stehen zwei wichtige Veranstaltungen zum Thema digitales Lernen und Bildung an!

#LernLabKAS14 am 24.10.14

Lernen mit digitalen Medien soll im Kollegium der Kaiserin-Augusta-Schule (KAS), Köln in die Breite getragen werden, denn es entspricht neuen Lernkulturen und der Lebens- und Berufswelt des 21. Jahrhunderts.

Dazu soll ein „Lernlab“ an der KAS an einem „normalen“ Unterrichtstag durchgeführt werden. An diesem Tag werden LehrerInnen anderer Schulen, die bereits versiert im Bereich des Lernens und Lehrens mit digitalen Medien sind, an die KAS kommen und es interessierten KAS-Kollegen ermöglichen, den jeweiligen Fachunterricht für z. B. eine Doppelstunde zu übernehmen. An das jeweilige Unterrichtsthema des KAS-Kollegen soll angeknüpft werden.

Am Nachmittag des Tages wird es eine Auswertung und (Podiums-)Diskussion geben. Es könnten dann auch  Workshops und Vorträge/Infoveranstaltungen stattfinden. Diese könnten z. B. von externen Organisationen, die als Sponsoren oder Unterstützer des LernLAbKAS14 auftreten, veranstaltet werden (weitere Infos).

 

#OERkoeln13 – Barcamp zu freien Bildungsmaterialien

In Köln gibt es in diesem Jahr bereits das zweite Barcamp zum Thema OER, das OERkoeln14. Es findet am 25.10.14 im Rahmen der Internetwoche Cologne statt und beschäftigt sich mit Fragen, Beispielen, Bestpractices zum Thema OER. Darüber hinaus sollen Akteuere im Bereich OER der Bildungslandschaft Köln aber auch deutschlandweit vernetzt werden. Mehr dazu hier.

 

Doch nun sind erst mal Ferien – gute Erholung, eine schöne Zeit und „Thumbs Up“ wünscht #ipadKAS!

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Wir sehen lesen uns im August wieder!

André Spang

Über André J. Spang (@Tastenspieler)

Lehrender, Musiker, Komponist, Pianist, Blogger...

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