Der App Store als Downloadportal für  mehr als 500 000 unterschiedliche, mobile Anwendungsprogramme (sog. Apps) für das iPhone bzw. iPod Touch und davon mehr als 140 000 Apps die speziell für die größere Darstellung des iPad optimiert sind, dürfte auch Nichtbenutzern dieser Devices ein Begriff sein. Im März 2008 wurde der App Store erstmals vorgestellt und bereits ein Jahr später waren 800 000 000 Anwendungsprogramme heruntergeladen. Um solche Apps zu programmieren stellt Apple das kostenlose iOS SDK zusammen mit der Entwicklungsumgebung Xcode zur Verfügung. Damit kann theoretisch jeder auf der Mac Plattform Apps programmieren. Fertige Apps kann man dann, nach einer (kostenpflichtigen) Registrierung im App Store zum Verkauf oder auch kostenlos anbieten, die Freigabe durch Apple vorausgesetzt. Auch an der KAS gibt es erste Versuche eine solche App für die Schule zu entwickeln. Davon abgesehen ist der App Store und dort im Speziellen die Rubrik Bildung die Quelle der Apps für unsere iPads.

Quelle/Screenshot: http://www.apple.com/de

Spätestens morgen, gerade 4 Jahre nach der ersten Vorstellung des App Store wird die Zahl der weltweiten App-Downloads im App Store die Marke von 25 000 000 000 (25 Milliarden) durchbrechen. Hinzu kommen natürlich auch die Apps anderer Plattformen, die auf mobile Devices geladen wurden. Geht die PC-Ära nun zu Ende und wird durch mobile Geräte mit ihren Apps ersetzt? Die Zukunft wird es zeigen. Was Smartphones und Tablets bereits jetzt leisten (auch dieser Post wurde auf einem Smartphone geschrieben und publiziert) und, dass diese den Desktops und auch Laptops in vielen Punkten schon jetzt überlegen sind, ist kein Geheimnis. Dennoch gibt es viele Anwendungen, die (noch) einen PC/Laptop erfordern.

Über André J. Spang (@Tastenspieler)

Lehrender, Musiker, Komponist, Pianist, Blogger...

Eine Antwort »

  1. Sebastian F. Klaus sagt:

    Interessante Aspekte, interessanter Artikel…

    Dennoch… Ungeachtet aller Vorteile von Pads & Apps (unabhängig vom Betriebssystem), strahlen „echte“ PCs für die meisten User einfach mehr Verbindlichkeit und Sicherheit aus – vor allem im Geschäftsumfeld. So jedenfalls mein Eindruck, wenn ich mein (breites) Umfeld so angucke.

    Das Thema an sich, bleibt aber natürlich weiterhin spannend.

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