Willkommen zurück  – die iPads der KAS sind ins neue Jahr gestartet und ohne, dass sie in den Ferien am Ladegerät angeschlossen waren, waren die Akkus noch ausreichend für den ersten, langen Unterrichtsmontag in 2012 geladen.

Doch heute möchte ich über 2 Apps berichten, die sich schon länger auf den iPads befinden.

Audioboo und Soundcloud

Obwohl diese beiden Apps für viele Einsatzbereiche in allen Fächern geeignet sind, kommen sie bis dato leider wenig zum Einsatz – auch ich selbst habe vor allem nur Soundcloud auf den iPads der KAS genutzt, sei es in Kombination mit iMaschine, das auf die Webplattform von Soundcloud zugreift oder als „Standalone“-Anwendung.

Audioboo hingegen ist ein ganz simples Tool, welches Tonaufnahmen in guter Qualität direkt mit dem Mikrofon des iPad ohne zusätzliche Hardware aufzeichnet und dann die Möglichkeit bietet, diese direkt auf das iPad zu speichern oder direkt ins Netz hochzuladen. Eine Aufnahme kann gestoppt und fortgesetzt werden. Die App fügt dies dann zu einer Gesamtaufnahme zusammen. Das Hochladen erfordert keinen eigens dafür angelegten Account. Ist die Aufnahme im Netz abgelegt, kann sie über einen Link geshared oder z.B. in unsere Lernplattform KAS-Wiki eingebunden werden. Mit dem kostenlosen Standardaccount sind „Boos“ bis 3 Minuten Länge möglich. Will man mehr, bietet es sich an, die Aufnahme in einzelne „Episoden“ aufzuteilen, was der Idee des Podcast sogar förderlich ist.

Anwendungsbereiche/Tags:

– Podcast(ing)

– Sprechförderung

– Field Recording

– Interview

– Hörspiel

– Hörverstehen

– Vokabeltraining

– Projektarbeit

– Audiomemo

– Podcast

Soundcloud ist in seiner Funktion ähnlich, erfordert jedoch einen dafür angelegten Useraccount, der schnell unter Verwendung einer Mailadresse und Vergabe eines Passworts wie üblich erstellt ist. Der Vorteil hier ist, dass alle publizierten Aufnahmen automatisch dem jeweiligen Account zugeordnet sind. Der kostenlose Account hat eine Limitierung auf 120 Minuten Länge der gesamten Uploads, dh. man kann 60 Audios a 2 Minuten hoch laden. Danach muss man einzelne löschen, um weitere hoch laden zu können. Theoretisch kann man natürlich auch eine Aufnahme von 120 Minuten Komplettlänge hoch laden.

Beispiele:

Auf die Apps aufmerksam geworden bin ich durch den Tweet (Kurze Textmitteilung im Kurznachrichtendienst Twitter) des Kollegen Herr Larbig, der in der letzten Ferienwoche auf eine von ihm durchgeführte Fortbildung zur App Audioboo aufmerksam gemacht hat. Er fragte, ob ich konkrete Ideen zur Nutzung im Unterricht hätte. Dies regte mich dazu an, die App im Religionskurs in der Mittelstufe, als auch in Klasse 5 in Musik einzusetzen. In beiden Fächern bot es sich vom Thema her auch an, die Schüler kurze Interviews produzieren zu lassen. In Religion ging es um Kriterien, die an eine (Liebes)Beziehung gestellt werden, in Klasse 5 sollten die Schüler die Merkmale der Notenwerte anhand eines Interviews/Audiodoku verdeutlichen und eine Auswahl der besten Interviews auf dem Wiki der Klasse sammeln (was noch aussteht).

Weitere Einsatzbeispiele werden folgen!

Über André J. Spang (@Tastenspieler)

Lehrender, Musiker, Komponist, Pianist, Blogger...

Eine Antwort »

  1. […] iPad genutzt und dies gelang problemlos. Tipps zur Nutzung von Soundcloud finden sich hier oder auch hier im Vergleich zu Audioboo, ein weiteres Audioprogramm mit App für das es hier ein Videotutorial […]

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