Im Fach  Musik arbeiten die Musikkollegen häufig mit der App GarageBand. Die Schüler produzieren damit Musik, nutzen es für Sprachaufnahmen und Podcasts oder können theoretische Unterrichtsinhalte damit besser „begreifen“ in dem sie z.B. Akkorde, Tonleitern mit den darin enthaltenen virtuellen Instrumenten ausprobieren und klingen lassen. Dabei ersetzt die App natürlich keine „echten“ Instrumente – sie ermöglicht es aber, einem Schüler, der kein Instrument spielen kann, die Theorie durch praktische Anwendung besser zu verinnerlichen und z.B. etwas auf der „Gitarre“ zu spielen, was er auf einer wirklichen Gitarre nie schaffen würde.

Auch in der vergangenen Stunde im Grundkurs 11 war ich verblüfft von den Einsatzmöglichkeiten. Wir analysierten Songs, Formschemata und Harmoniefolgen. Ein Schüler wollte die Melodie des Songs „Smells like Teen spirit“ unbedingt selbst spielen und fragte, ob er das auf dem iPad probieren kann. Mit seinem Smartphone schaute er sich dazu das entsprechende „How to play Smells like Teen spirit on iPad“ an. Nach einer kurzen Übezeit entstand dann folgendes Video, was den Schüler beim „Gitarrespielen“ zeigt, wohlgemerkt, dass er selbst keine Gitarre oder auch ein anderes Instrument spielen kann.

Über André J. Spang (@Tastenspieler)

Lehrender, Musiker, Komponist, Pianist, Blogger...

Eine Antwort »

  1. […] erklärt Lisa. Die 16-Jährige hat sogar mal eine Musik-Klausur darauf „geschrieben“. Mit „GarageBand“ hat sie dazu einen eigenen Song komponiert. Aber auch in Mathe, Geschichte, Pädagogik und Deutsch […]

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