Den Spitznamen „Mr iPad“ habe ich schulintern wohl schon weg 😉 – durch das rege Medienecho ist die KAS mit ihrem Projekt jetzt allerdings auch schon bei den Universitäten mit ihrem Know-How gefragt.

Am vergangenen Freitag war ich einer Einladung an das Institut für Didaktik der Geographie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster gefolgt und wurde dort sehr freundlich von den 7 Mitarbeitern des Instituts empfangen.

Das Institut für Didaktik der Geographie möchte ebenfalls iPads für die Studierenden anschaffen und damit vor allem Recherche (auch extern auf Exkursionen mittels eines iPad 3G) sowie in den Seminaren zusätzlich noch Präsentationen erstellen. Ähnlich wie bei uns ist auch in Münster dann zunächst ein Modell „1:n“ geplant.

Die Professoren und Mitarbeiter lauschten für die Dauer von fast zwei Stunden meinen Ausführungen zu unseren Erfahrungen und methodischen Einsatzmöglichkeiten der iPads und stellten interessierte Fragen.

Nach der Präsentationen schienen die Mitarbeiter von den Möglichkeiten des Gerätes für den geplanten Einsatz an ihrem Institut überzeugt. Darüber hinaus konnte ich auch viele Inputs zum Web2.0/Medienkonzept-Konzept der KAS geben – hieraus ergibt sich evtl. eine Kooperation zwischen dem Institut und der KAS. Kollege Deeken ist diesbezüglich schon in Vorbereitung und beginnt mit seinem Grundkurs Erdkunde diese Woche eine neue Reihe auf unserem Schulwiki, die dann als Grundlage einer Zusammenarbeit dienen könnte. Darüber würden wir uns als Schule und ich im besonderen im Hinblick auf das iPad-Projekt sehr freuen und begrüßen ausdrücklich einen weiteren Erfahrungsaustausch, wenn die Devices in Münster „live“ gehen.

Insgesamt hat sich der Weg nach Münster sehr gelohnt (nicht zu vergessen: Der sensationelle Kuchen als Willkommensgruß!!!) und eine Schule kann schon einen gewissen Stolz gewinnen, wenn sie eine Vorreiterrolle wie die KAS einnimmt. Unser Konzept der praktischen Erprobung und des aktiven Einsatzes neuer Medien im Unterricht und der anschließenden Reflexion, Evaluation und Auswertung der Erfahrungen zur Verbesserung und Weiterentwicklung der didaktischen Möglichkeiten scheint hier, wie auch schon beim Web2.0 aufzugehen.

Für die kommende Woche im Rahmen eines Workshop „Wiki-Hypertexte in Lehr-/Lernkontexten“ der TU Dortmund werde ich am Freitag das iPad-Projekt in Form einer „Postersession“ kurz präsentieren und auf die Möglichkeiten des Wiki-Winsatzes am iPad eingehen. Die Kollegen Deeken und Vieth werden dann am Samstag einen vertiefenden Vortrag zum Thema iPad halten und auch vor allem detailliert auf unser Schulwiki eingehen.

Weitere Anfragen der Uni Köln und Uni Bremen sind bereits gelistet.

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Über André J. Spang (@Tastenspieler)

Lehrender, Musiker, Komponist, Pianist, Blogger...

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  1. FrauSchuetze sagt:

    Hört sich gut an, viel Erfolg! 🙂
    (ich war beim #zumwiki4)

  2. cspannagel sagt:

    Cool – dann sehen wir uns in Dortmund!

    (Ich war auch beim #zumwiki4 und konnte die tollen Schuhe von FrauSchuetze bestaunen! ;-))

  3. A.J. Spang sagt:

    ist ja lustig – wir schauen gerade in diesem Moment den Film: „Spannagel“.

  4. cspannagel sagt:

    Na, viel Spaß beim Gucken! 😉

  5. A.J. Spang sagt:

    Bekomme ich ein Autogramm? Ich würde dann im Gegenzug die Musik noch etwas aufmöbeln…..

  6. cspannagel sagt:

    Hey! Die Musik ist doch coool!

    • A.J. Spang sagt:

      Cool schon, aber da geht noch was. Ich glaube, ich mache hier mal einen Chat auf….

      • cspannagel sagt:

        Ja, okay… wir könnten die Diskussion auch auf Twitter weiterführen… oder in eurem Schulwiki? Hach, so viele Möglichkeiten… 🙂

      • A.J. Spang sagt:

        Meinst du, wir sollten – ich wag es kaum zu denken – telefonieren? Aber dann wäre es ja ‚flüchtig‘ und keiner sonst könnte daran teilhaben. Lass also mal nach twitter wechseln, denn der Artikel über Münster hat ja nun nichts mehr mit „Spannagel – der Film‘ zu tun.

  7. Caro sagt:

    Also ich finde die Musik seeeehr passend. Und wenn da noch was geht: Erstmal herzeigen, was da noch so geht 😉 dann können wir darüber weiterdiskutieren =)

    • A.J. Spang sagt:

      Ooops, da habe ich ja eine echte Lawine losgetreten. Ich werde wohl tatsächlich besser noch einen Post „Die Musik im Film ‚Spannagel‘ – syntaktische, dramaturgische und expressive Funktionen einer angewandten Leitmotivik“ aufmachen. Dann können wir die Diskussion dort weiter führen 😉 Die „Source-Music“ am Anfang ist natürlich sensationell.

  8. Rika sagt:

    Hey!
    Eine komplette Klasse mit iPads auszstatten habe ich vorher noch nie gesehen. Sind die denn eigentlich mit einer Art Diebstahlsicherung ausgestattet?
    Bzw wie groß ist das Potential der Schüler sich neben dem Unterricht von Spielen/SocialNetwork ablenken zu lassen?
    VG Rika

    • A.J. Spang sagt:

      Die Transportkoffer sind unsere „Diebstahlsicherung“ d.h. bevor nicht alle Slots im Koffer am Ende der Stunde wieder voll sind, verlässt kein Schüler den Raum. Twitter wird aktiv zur Recherche eingesetzt. Ein Einsatz von Facebook ist mE didaktisch unter Umständen sinnvoll, wenn man z.B. unterrichtsbezogene Gruppen definiert. Ansonsten arbeiten die Schüler mit den Geräten. Das Abschweifen auf Nebenschauplätze kommt wegen der besseren Überschaubarkeit der Geräte praktisch nicht vor, da sich niemand hinter dem Bildschirm verstecken kann, sondern dieser offen einsehbar auf dem Tisch liegt. Gänzlich ausschliessen kann man das allerdings nicht, aber das kann man in der „wirklichen“ Arbeitswelt ja auch nicht.

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