Im bereits iPad-erprobten Grundkurs 11 ging es um das Internettool „Dropbox„. Die dazu gehörende App ist bereits auf unseren iPads installiert. Mittels der Dropbox kann ich den Schülern auf einfache Weise Ordner und Dateien über das Internet freigeben. Diese können die Schüler dann auf den iPads in der Schule und auch zu Hause auf ihrem eigenen PC nutzen. Dies funktioniert völlig unabhängig vom Betriebssystem und sogar mit der entsprechenden App auf Smartphones etc.

Die Vorteile für mich als (Musik)-Lehrer: Ich kann den Schülern große Dateien (z.B. Mp3-Playbacks, die ich zu Hause erstellt habe, Sounds, Beats, aber auch als PDF erstellte Noten und Arbeitsblätter) zur Verfügung stellen. Die Schüler können ihre Arbeitsergebnisse in „ihrer“ Dropbox sichern, d.h. ins Internet hoch laden, oder mit mir/dem ganzen Kurs „sharen“. Da jeder Schüler für seine eigene Dropbox und somit seine Daten verantwortlich ist, habe ich keinen weiteren administrativen Aufwand damit.

Allerdings muss ich eine gewisse Zeit einplanen, bis alle Schüler bei diesem Service angemeldet sind. Der Rest funktioniert selbst erklärend bzw. per bereits vorhandenem Anleitungsvideo.

In der heutigen Stunde wurden mehrere Playbacks und eine Partitur, die ich gestern mit Logic Studio zu Hause erstellt hatte und ein Songtext per Dropbox auf die iPads und nach Hause zu den Schülern übertragen.

Die Schüler konnten dies dann auf den iPads bearbeiten, anhören bzw. ansehen und haben, nach Anmeldung die Daten dann heute auch automatisch zu Hause.

Was für mich besonders praktisch ist: Auf meinem eigenen Rechner gibt es nun einen Ordner, der mit den Dropboxen der Schüler verknüpft ist. Alles was ich in diesen Ordner speichere, wird auch auf die Dropboxen der Schüler übertragen.

Nachteile:

  • Anmeldung erforderlich (wie oben beschrieben)
  • Schüler müssen sich aus der Dropbox-App der iPads nach Nutzung unbedingt wieder ausloggen, da unsere iPads nicht personalisiert (1 to 1)  sind und andere Schüler dann auf die Daten zugreifen könnten.
  • Ich muss beim Speichern privater Daten zu Hause darauf achten, dass ich sie nicht in den „shared-folder“ sichere.

Über weitere Erfahrungen werden wir berichten.

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Über André J. Spang (@Tastenspieler)

Lehrender, Musiker, Komponist, Pianist, Blogger...

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  1. Dropper sagt:

    Eine wirklich nette Idee den Musik-Unterricht so zu gestalten. Hätten wir bloß früher solche Mittel gehabt und den Mut der Lehrer diese einzusetzen. Leider gab es bei mir noch kein iPad 🙂

    Wie stellen sie den sichern, dass die Schüler nicht untereinander Arbeiten austauschen? Ich werde diesen Ansatz jedenfalls im Forum mal anbringen. Es ist echt interessant zu sehen, für was man Dropbox alles nutzen kann.

    Gruß

    Mirco

    • A.J. Spang sagt:

      Ist ja toll, dass es sogar einen „Dropbox-Club“ gibt – wirklich ein sehr gutes Tool, die Dropbox! Vielleicht kann ich mich ja auch an ihren Club bzw. das Forum wenden, wenn ich ein paar Fragen zur Nutzung habe. Zu ihrer Frage mit dem Austausch der Arbeiten, kann ich nur sagen, dass ein Austausch bei kollaborativem Arbeiten sogar erwünscht ist. Wenn aber einfach nur „kopiert“ oder „geklaut“ wird, würde ich das an den Kompositionen sofort „sehen“ oder hören.
      Viele Grüße
      A. Spang

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