Gamification im Unterricht

An einem verregneten Samstag lässt sich gut an einem Twitterchat zum Thema #gamification teilnehmen. Ein solcher läuft gerade eben unter dem Hashtag #satchat

Der „Satchat“ ist ein wöchentlicher Twitterchat, der imm Samstag morgens um 7.30 am (US-Zeit) von hunderten vor allem US amerikanischer Lehrern auf Twitter besucht wird. Das Thema heute handelt von „Gamification” oder „Game Based Learning“.

Satchat Fragen

Satchat Fragen

Da ich im Unterricht immer wieder kleine „gamified Sequences“ – vor allem mit Minecraft – einbaue, hier, angeregt durch den #Satchat eine kleine Sammlung dazu.

In der letzten Religionsstunde haben wir in Klasse 6 eine kurze Einheit zum Kirchenbau mit Minecraft abgeschlossen. Hier der Crosspost von unserem Klassenblog:

Kirchen in Köln – mit Minecraft nachgebaut

Nachdem wir bereits in Klasse 5 eine kleine Unterrichtseinheit zum Thema Kirchenbau zusammen gemacht haben und dazu auch einige Entwürfe mit Minecraft erstellt haben, war das Thema der letzten Reihe „Kirchenraum“ und konkret in den letzten Stunden „Kirchen in Köln“ und hier ganz speziell die Kirchen in unserem Viertel. Dazu haben wir in Teams verschiedene Kirchen in der Umgebung unserer Schule ausgewählt und auf einer Wikiseite dazu viele wissenswerte Informationen gesammelt. Zu den einzelnen Kirchen haben wir auch z.B. kleine Lernspiele (die sogenannten Learning Apps) erstellt und auf dem Wiki gesammelt. Als Abschluss des Projektes werden wir die Kirchen auch noch besuchen und kleine Dokumentationsfilme über die Kirchen drehen und hier bereitstellen. Weil es uns in der Klasse 5 so viel Spaß bereitet hat, Kirchen mit Minecraft selbst zu bauen, haben wir auch in dieser Kurssequenz eine kleine Einheit eingeschoben und „unsere Kirche“ mit Minecraft nachgebaut. Die Ergebnisse seht ihr hier:

1. St. Pantaleon

Von Inês, Luca, Clara, Karlo. Unsere Wikiseite zur Kirche findet ihr hier.

2. St. Maria Lyskirchen

Von Dorian, Tillmann, Luka, David, Sid. Zu unserer Wikiseite? Hier entlang!

3. St. Severin

Von Milla, Mila, Jule, Anna Martha, Carlotta. Wir haben auch eine Wikiseite -> hier.

4. Crux Kirche

Von Nina, Noemi, Mara. Unsere Wikiseite gibt es hier.

5. St. Maria im Kapitol

Von Laura, Elisabetta, Sofia. Die Wikiseite unserer Kirche gibt es hier.

6. St. Georg

Zu dieser Kirche haben wir leider kein Minecraft Modell gebaut – aber eine Wikiseite gibt es natürlich hier. ;)

Weitere Links auf diesem Blog:

Natürlich ist das „Game based Learning“ nicht auf Technologie oder gar Minecraft beschränkt. Es lässt sich in vielfältiger Art und Weise methodisch umsetzen. Wichtig ist dabei, dass die Prinzipen von Spielen in den Lernprozess integriert werden: Versuch, Irrtum, Herausforderung, Teamarbeit, Belohnung, Gewinn.

Explore.Create.Share – 4 Jahre Tablets, Apps & Cloud

Das „iPad-Projekt“ ist nun schon seit gut vier Jahren Bestandteil des Schulalltags an unserer Schule. Viele Lernende und Lehrende nutzen es in ihrem Unterricht. So ergibt sich bereits ein Mix zwischen „traditionellen und neuen Medien“. (Ich nutze hier bewusst diese Begriffe, denn sie sind eben sehr griffig und man weiß, was damit gemeint ist.)

In den vergangenen vier Jahren, in denen ich das Projekt betreue und dankenswerter Weise durch ein Team von Kolleginnen und Kollegen unterstützt werde, konnte ich viele Erfahrungen sammeln und auch in vielen internen und externen Workshops, Webinaren und Vorträgen weiter geben. Dadurch habe ich selbst wiederum viele Anregungen erhalten und bin mittlerweile mit fast allen bedeutenden Akteuren im den Bereichen der sogenannten „digitalen Bildung“ (auch wieder so ein Begriff ;) vernetzt und tausche mich aus.

Dies war der Auslöser für mich, ein Video zu produzieren, in dem ich Fakten, Gedanken und Beispiele, die ich Workshops und Vorträgen immer wieder nenne, festhalte – damit auch andere davon profitieren können und eventuell gleiche oder eben auch ganz andere Ideen und Gedanken entwickeln können und ihren eigenen Weg gehen.

Viel Spaß mit „Explore.Create.Share – 4 Jahre Tablets, Apps & Cloud“:

Nutze das Netz – aber sicher! – Videoprojekte zum Thema Cybermobbing

Videoproduktion auf dem Tablet

Tablets, aber auch Smartphones eignen sich sehr gut dazu, Videos im Unterricht zu produzieren. Sie bieten alles an „On Board Ausstattung“, was man zur Produktion eines gelungenen Videos benötigt:

  • eine gute bis sehr gute Kamera
  • entsprechende Prozessorleistung zum Schneiden von Videos
  • integrierter Speicherplatz
  • ein integriertes Mikrofon, was vor allem bei Sprachverständlichkeit punktet
  • einen großen Bildschirm, um die Aufnahmen zu bearbeiten und zu schneiden

Zusätzlich gibt es viele Apps, die man zum Erstellen von Videos gut nutzen kann. Auf dem iPad ist iMovie die klare Empfehlung. Diese App ist einfach zu bedienen, man kann direkt damit aufnehmen, Filme nach synchronisieren, Soundeffekte oder kurze Musikclips aus der iMovie Bibliothek zur Filmspur hinzufügen, oder selbst z.B. mit der App Garage Band erstellte Musik in iMovie exportieren und dann dort weiter bearbeiten.

Dazu gibt es eine Fülle von Übergängen, Texteingabe, Effekten und anderen Möglichkeiten der weiteren Bearbeitung der einzelnen Videoclips und Bilder.

Die fertigen Videos können dann aus der App heraus als Video gesichert und per Mail oder Cloud exportiert werden. Man kann, ein entsprechendes YouTube Konto vorausgesetzt, das Video aber auch direkt aus der App heraus auf YouTube veröffentlichen und per Link teilen oder einbinden.

In der Praxis: Videoprojekte zum Wettbewerb „My digital World“

Vor einigen Wochen und im Nachgang des Safer Internet Day 2015 bin ich auf den Jugendwettbewerb „My digital world“ des Vereins „Deutschland sicher im Netz“ aufmerksam gemacht worden. Zum Thema „Sicher im Netz“ können Jugendliche Videos produzieren und selbst einreichen, um am Wettbewerb teil zu nehmen. Nichts leichter als das ;)

Im Unterricht produziere ich mit meinen Lernenden sehr häufig kurze Videos zu Unterrichtseinheiten. Dies können Erklärvideos, Interviews, animierte Storyboards, kurze Filmsequenzen, Musikclips oder auch Trailer sein. Die Lernenden sind entsprechend versiert und können von der Musik über Drehbuch bis zur fertigen Produktion mittlerweile ein Video in kurzer Zeit erstellen und publizieren.

Ich stellte einer Klasse 8 und einem Kurs 10, beiden jeweils im Fach Musik den Wettbewerb vor und die Lernenden hatten spontane Ideen zur Umsetzung. Heraus gekommen sind vier Videos die ich hier vorstellen und auch kurz auf die Machart und den Entstehungsprozess eingehen möchte.

Klasse 8

1. YouTube und die Hates

Die Produzentinnen dieses Videos haben den Augenmerk auf die sogenannten „Hater Kommentare“ im Netz und im Speziellen auf solche Kommentare auf der bei Jugendlichen sehr beliebten Videoplattform YouTube gelenkt. Dazu haben sie zunächst ein, wie sie es nennen „typisches YouTube Video“ produziert, in diesem Fall ein „Klamotten HAUL“ und zeigen danach einen Zusammenschnitt der zu erwartenden Comments. Zunächst wurde das Haul Video gefilmt. Dabei stand das iPad auf einem Stuhl, damit nicht gewackelt wird. Der Ton wurde nachsynchronisiert, da das Mikrofon des iPads während des Drehs zu weit von der Sprecherin entfernt war. Die Haterkommentare wurden dann als Screenshots zunächst in der Bilddatenbank des iPads gespeichert und dann in iMovie importiert. Auch hier wurde die Audiokommentare nachsynchronisiert.

2. Cybermobbing

Dieses Video wurde ebenfalls in iMovie auf dem iPad produziert. Die Produzentinnen nutzen hier eine der Trailervorlagen von iMovie. Diese geben zwar ein festes Drehbuch vor, was gegebenenfalls von Nachteil sein kann, wirken dafür aber sehr professionell durch die gute Schnittfolge, bereits eingefügte Übergänge und kurze Musik- und Soundpassagen.

Kurs 10

1. Cybermorphose

Das Video „Cybermorphose“ ist ein typisches Musikvideo im Hip Hop Style. Die Lernenden haben dabei den Text und das Drehbuch komplett selbst erstellt. Der Beat stammt von einem bekannten Hip Hop Kanal, der verschiedene Beats unter freier Lizenz zum Download anbietet. Diesen Beat haben die Schüler zunächst auf einem Rechner herunter geladen und leicht bearbeitet. Danach wurde er per Mail ans iPad geschickt und dort in Garage Band importiert und weiter bearbeitet. Der Rap und auch der Gesang wurden mit einem Headset (!) eines Smartphones, das ans iPad angeschlossen war aufgenommen. Dadurch hörten der Rapper und die Sängerin die Musik im Ohrhörer und das Mikrofon zeichnete nur die Stimme auf, sodass es kein Übersprechen der Musikspur auf die Gesangsspur gab. Der fertige Soundtrack wurde dann durch den Dialog „öffnen in“ zum Programm iMovie weiter gegeben und direkt in das Filmprojekt importiert. In iMovie wurden dann die einzelnen Filmsequenzen zum Beat gedreht und bearbeitet und ein Abspann hinzugefügt.

2. Nutze das Netz – aber sicher!

Dieses Video wurde in der sogenannten „Legetechnik“ produziert. Dazu war zunächst eine größere Bastelaktion angesagt. Für ein solches Video muss man Zeit einplanen, aber die Schülerinnen arbeiteten in einer größeren Gruppe zusammen und hatten ihre Freude dabei. Das iPad mit dem schließlich der Film aufgezeichnet wurde, war in einen speziellen Halter gespannt und auf einen Mikrofonständer montiert.

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Nach der Filmaufnahmen spielten 2 Schüler aus dem Kurs die Musik live mit Gitarre und Bass zum Video ein. Dazu verfolgten sie den Film auf dem iPad und ein angeschlossenes Headset zeichnete die Musik live aus Gitarren- und Bassverstärker kommend auf.

Viel Spaß beim Nachahmen!

A. Spang

Veranstaltungshinweis: Tablets in Kölner Schulen

Am Mittwoch, den 25.3.15 findet am Berufskolleg Lindenstraße die Veranstaltung „Tablets in Kölner Schulen” statt. Diese Veranstaltung ist Teil einer Reihe, die von der Medienberatung/Kompetenzteam Köln organisiert wird und in ähnlichem Rahmen zuletzt an der Gesamtschule Rhodenkirchen stattgefunden hat. 

Hier das Programm des aktuellen Termins:

  

Zwei der insgesamt 15 Tablet-Projektschulen in Köln werden ihre Erfahrungen in Bezug auf den Einsatz von Tablets im Unterricht vorstellen. Dies sind das Montessori Gymnasium und das BK Deutzer Freiheit. 

Außerdem gibt es allgemeine Informationen zum Potenzial von Tablets in Bezug auf das Lernen und Lehren und zur Finanzierung von Tablet-Projekten. 

Im Anschluß an den Plenumsteil gibt es ein Worldcafé, in dem viele Lehrende der Projektschulen “Best Practices” aus dem Unterricht zeigen. 

Mein Beitrag wird sich um das “papierfreie Arbeiten mit iPad, Etherpad und Wiki” drehen. 

  

Hier gibt es alle Materialien dazu.

KAS Junior Experts v2.0 @ Makerspace der StadtBib Köln 2015

Makerspaces? Makerspaces! Das sind öffentliche Räume, an denen Tools und Materialien zu finden sind, um kreativ und produktiv werden zu können. In der Stadtbibliothek Köln gibt es einen solchen Makerspace: „Er ist ein offener Raum für neue Ideen, Potenziale und Do-It-Yourself-Projekte. Eigenes Tun steht im Vordergrund, vor allem aber der Spaß an der Sache! Nach einer kurzen Einführung kann man dort selbst die verschiedenen Themen und Techniken ausprobieren.”

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Die „KAS Junior Experts“, das sind Schülerinnen und Schüler aus der Klassenstufe 10 und 11 der Kaiserin Augusta Schule. Die Schüler geben ihr im Unterricht und auch privat erlangtes Wissen im Bereich der digitalen Medien und Devices in Workshops im Rahmen des Makerspace und Makerspace Kids (neu!) Programms in der Stadtbibliothek Köln an interessierte Bürgerinnen und Bürger weiter. Das Projekt ist eine nun schon im zweiten Jahr sehr erfolgreich bestehende Kooperation zwischen Schule und der zentralen Stadtbiblitohek Köln, bei dem beide Insitutionen, aber vor allem die Lernenden der Schule und die Besucher der Stadtbibliothek voneinander profitieren. Die Lernenden Lernen durch Lehren (LDL Methode) und die Besucher der Workshops erfahren, wie sie kreativ und konstruktiv mit Technologie, Materialien und auch Instrumenten umgehen können und dabei selbst Webseiten, Bilder, Filme, Musik produzieren oder sogar Roboter und Platinen programmieren können.

Zur offiziellen Makerspace Seite der Stadtbibliothek Köln geht es hier.

Zu den Workshops anmelden kann man sich über die Seiten der Stadt Köln. Dort dann auf „Makerspace“ oder „Makerspace Kids“ gehen.

Das Makerspace Programm gibt es hier zum Download und hier als Klartext:

Makerspace Programm für Selbermacher:

Diese mehrstündigen Workshops sind für Menschen, die selbst aktiv werden möchten und Interesse daran haben, Neuland zu betreten. Unser Makerspace hilft dabei: Er ist ein offener Raum für neue Ideen, Potenziale und Do-It-Yourself-Projekte. Es werden Veranstaltungen zu so unterschiedlichen Themen angeboten wie Malen und Musikproduktion mit dem iPad, 3-D-Zeichnung und 3-D-Druck mit SketchUpScrapbookingPodcasting, Arduino, Blogging mit tumblr, Masking Tape, Schreiben für Blogger, Digitalfotografie, WebdesignStreetart und vieles andere.

Je nach Workshop werden Kenntnisse im Umgang mit der entsprechenden Informationstechnologie (PC, Smartphone oder Tablet) vorausgesetzt.

1. Finch Robot Programming, 7.3.15 – 12 -14 Uhr

Selbst einen Roboter programmieren? Dazu muss man doch Informatik studiert haben, oder? Um das Gegenteil herauszufinden, sollten Sie zum Anfänger-Workshop von Michael Daehnert und Damian Bogdan (KAS) kommen. Sie zeigen Ihnen, wie man mit der Web-App “Snap” dem Finch Robot allerlei Kunststücke und sogar Musik beibringt. Wie das aussieht, können Sie sich im Video zum “Finch-Roboter” anschauen.

Sie benötigen keine Vorkenntnisse, sollten aber wissen, wie man einen PC bedient. Der Finch Robot wird von der Stadtbibliothek gestellt und Sie können ihn im Nachgang sogar mit Ihrem Bibliotheksausweis ausleihen und zu Hause weiter programmieren.

Die Veranstaltung findet in der 3. Etage in Raum 304 statt.

Workshop-Nummer: M-01

2. Grundlagen der Tontechnik 13.3.15 – 16 -18 Uhr

Sie kennen das: Auf der Familienfeier will jemand eine Rede halten, aber trotz Mikrofon versteht man nichts und es pfeift ständig. Wie kann ich die Band meines Kindes aufnehmen? Der Sound an meiner HiFi-Anlage klingt dumpf und dröhnend! Im Workshop von Lennart Horst (KAS) finden Sie Antworten auf diese und weitere Fragen zum Bereich Tontechnik, Mikrofon, Mischpult, Equalizer etc. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Mitbringen sollten Sie Interesse und viele Fragen!

Die Veranstaltung findet im Makerspace auf der 4. Etage statt.

Workshop-Nummer: M-02

3. Launchpad und Ableton Live 14.3.15 – 12 – 14 Uhr

Schlagzeugbeat – Bassfigur – Akkorde – Melodie. Im Workshop von Jannis Grunwald (KAS) lernen Sie die Software Ableton Live in ihren Grundzügen kennen und schreiben unter Verwendung des „Launchpad“ kurze eigene Songs. Der stilistische Schwerpunkt liegt dabei auf Hip Hop, aber auch Dub, House, Elektro und anderes stehen auf dem Programm. Vorkenntnisse benötigen Sie keine, bringen Sie aber bitte einen USBStick zum Abspeichern Ihrer erstellten Musik mit.

Die Veranstaltung findet im Markerspace auf der 4. Etage statt.

Workshop-Nummer: M-03

4. Eigenen Weblog mit tumblr erstellen 14.3.15 -12 -14 Uhr

Sie schreiben gerne Texte, Ihre Meinung und kommentieren gerne Bilder? Sie wollen gerne im Internet auf einer eigenen Webseite publizieren? Lena Wilbertz (KAS) zeigt Ihnen, wie man mit der kostenlosen Plattform tumblrauf einfache Weise ein ansprechendes Weblog erstellt und mit Inhalten füllt. Vorkenntnisse und Software werden nicht benötigt, einen eigenen Laptopkönnen Sie gerne mitbringen.

Die Veranstaltung findet in Raum 304 auf der 3. Etage statt.

5. Kreativ mit MakeyMakey 21.3.14 – 12 -14 Uhr

Die Handhabung des MaKey MaKey ist kinderleicht: Einfach an den PCanstecken und los geht der Spaß. Andi Cika und Thies Bode (KAS) haben ein kurzes Video erstellt, das Ihnen verdeutlicht, was mit dem MaKey MaKey an kreativen Ideen umgesetzt werden kann. Ist Ihr Controller oder Ihre Tastatur mal kaputt, zeichnen Sie einfach eine Steuerung mit Bleistift auf Papier und bedienen Sie mit Hilfe des MaKey MaKey ihren PC. Sie wollen mit Gemüse Klavier spielen? Das geht, kein Witz! Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Ihren eigenen Laptop und Obst oder Gemüse können Sie gerne mitbringen.

Die Veranstaltung findet in Raum 304 auf der 3. Etage statt.

Workshop-Nummer: M-06

6. Rockgitarre und E-bass für Anfänger 18.4.15 – 12 -14 Uhr

Sie haben eine E-Gitarre oder einen E-Bass und Rock ist Ihr Ding? Dann kommen Sie zum Workshop von Luis Müller-Wallraf und Jonas Richter (KAS). Die beiden zeigen Ihnen Grundlagen, Akkorde und Licks im Stil des Bluesrock. Danach erarbeiten und spielen Sie zusammen einen Song. Voraussetzungen: Grundkenntnisse im Gitarren- beziehungsweise Bassspiel. Bitte bringen Sie zum Workshop Ihr eigenes Instrument und einen Verstärker mit. Beides kann nicht gestellt werden.

Die Veranstaltung findet auf der 4. Etage, Makerspace, statt.

Workshop-Nummer: M-09

7. Digitale Spiegelreflex Fotografie 24.4.15 – 16 -18 Uhr

Im Workshop von Antonia Bornefeld und Daniil Belazovschi (KAS) lernen Sie Grundlegendes zum Umgang mit Ihrer digitalen Spiegelreflexkamera oder Bridgekamera, wie zum Beispiel die Einstellung der Blende, Belichtungseinstellungen, Objektiv- und Motivauswahl, Portraitfotografie und Urban-Fotos. Bitte bringen Sie zum Termin unbedingt Ihre eigene digitale Spiegelreflexkamera oder Bridgekamera und (wenn vorhanden) ein Stativ mit. Kameras können nicht gestellt werden!

Die Veranstaltung findet auf der 4. Etage im Makerspace statt.

Workshop-Nummer: M-11

8. Digitale Bildbearbeitung – 25.4.15 – 12- 14 Uhr

Aufbauend auf dem Workshop vom 24. April 2015 (Digitale Spiegelreflex-Fotografie) werden hier Grundlagen der Bildbearbeitung geübt. Antonia Bornefeld und Daniil Belazovschi (KAS) erklären Ihnen die grundlegenden Funktionen des Bildbearbeitungsprogramms GIMP. Bitte bringen Sie Ihre Fotos vom Vortag auf einem USBStick (nicht Speicherchip) mit. Wenn Sie nicht am Workshop vom Vortag teilgenommen haben, bringen Sie bitte ebenfalls Fotos, am besten auch ein Portraitfoto von sich oder einer anderen Person, auf einem USBStick mit.

Die Veranstaltung findet in Raum 304 auf der 3. Etage statt.

Workshop-Nummer: M-12

9. Kreativ mit dem Schneideplotter 8.5.15 – 16 – 18 Uhr

Im Workshop von Jule Postert und Viktoria Thalmayer (KAS) lernen Sie den kreativen Umgang mit dem Schneideplotter Silhouette Cameo kennen. Die beiden zeigen Ihnen, wie man mit der Software Silhouette Studio eine Grafik, einen Text, ein Namensschild, ein Logo, etc. erstellt und auf selbstklebendem Vinyl vom Plotter ausschneiden lässt. Sie benötigen in unserem Workshop bis auf grundlegende PC-Kenntnisse und kreative Ideen keine Voraussetzungen. Ihre Produkte können Sie nach dem Workshop mit nach Hause nehmen.

Die Veranstaltung findet auf der 4. Etage, Makerspace, statt.

Workshop-Nummer: M-14

10. Musikproduktion mit dem iPad 9.5.5 – 12 -14 Uhr

In Apples iPad steckt ein nahezu vollwertiges Tonstudio. Rebekka Hennig zeigt Ihnen, wie Sie mit den entsprechenden Apps das Maximum aus dem Gerät herauskitzeln: Sie komponieren eigene Melodien, Lieder und Beatsund arrangieren diese zu einem vollwertigen Musikstück. Außer einer musikalischen Ader benötigen Sie keine Vorkenntnisse, können aber gerne Ihr eigenes iPad mitbringen.

Die Veranstaltung findet auf der 4. Etage im Makerspace statt.

Workshop-Nummer: M-15

11. E-Books mit dem iPad erstellen 22.5.15 16 – 18 Uhr

Self-publishing ist eines der großen Potenziale des Internets. Spielen Sie also Gutenberg, stellen Sie Ihr eigenes Buch her und teilen Sie es mit der Welt! Asena Caglayan und Lea Fabry (KAS) zeigen Ihnen, wie das geht. Mit der App Creative Book Builder kann man auf dem iPad E-Books mit Texten, Bildern und multimedialen Inhalten im Handumdrehen layouten und produzieren. Für den Workshop benötigen Sie keine Vorkenntnisse, aber eine gute Buchidee!

Die Veranstaltung findet auf der 4. Etage, Makerspace, statt.

Workshop-Nummer: M-16

12. Fotobuchgestaltung 29.5.15 – 16 – 18 Uhr

Digitale Fotos schlummern oft versteckt auf Festplatten vor sich hin. Mit Laura Bauer und Mimi Zak (KAS) können Sie ein Fotobuch gestalten, das Ihre Bilder wieder lebendig werden lässt. Sie entwerfen mit der Softwarepixum ein Fotobuch, das Sie dann eigenständig bei einem Dienstleister kostenpflichtig produzieren lassen können. Bitte bringen Sie entsprechende Fotos auf einem USB-Stick mit.

Die Veranstaltung findet in Raum 304 auf der 3. Etage statt.

13. iMovie 5.6.15 – 16 -18 Uhr

Im Workshop erfahren Sie von Ilias Petszokat (KAS) wie man mit der App iMovie Filme direkt mit dem iPad aufnehmen und nach seinen Vorstellungen bearbeiten und bereitstellen kann. Wir zeigen Ihnen auch, wie man Filme und Bilder mit Musik oder eigenem Kommentar unterlegt, so entstehen im Handumdrehen kleine Filmprojekte. Sie benötigen keine Vorkenntnisse. Sie können gerne Ihr iPhone oder iPad mitbringen!

Die Veranstaltung findet auf der 4. Etage im Makerspace statt.

Workshop-Nummer: M-21

MAKER KIDS (Neu!)

Bei Maker Kids gibt es spannende und abgedrehte Workshops in den Ferienzeiten. Es geht da um Roboter, Lego Mindstorms, verrückte Maschinen und Deine Erfindungen! Wenn Du zwischen acht und zwölf Jahre alt bist, können Dich Deine Eltern gerne anmelden.

14. Finch Roboter programmieren 28.3.15 – 12 – 14 Uhr

Selbst einen Roboter programmieren? Dazu muss man doch Informatik studiert haben, oder? Um das Gegenteil herauszufinden, solltest Du zu unserem Workshop kommen. Wir zeigen Dir, wie man mit der Web-App “Snap” dem Finch-Roboter allerlei Kunststücke und sogar Musik beibringen kann. Wie das aussieht, kannst Du Dir in dem Video mit Finch-Robotern anschauen. Mit Mimi Zak und Laura Bauer.

Du brauchst keine Vorkenntnisse, solltest aber wissen, wie man einen PC bedient. Der Roboter wird von uns gestellt und Du kannst ihn danach sogar mit Deinem Bibliotheksausweis ausleihen und zu Hause weiter programmieren.

Die Veranstaltung findet in der 3. Etage in Raum 304 statt.

Workshop-Nummer: MK-1

Die totale Wikifizierung des Unterrichts

Was ist das denn für ein Titel??? Na, zugegeben ich habe mich von der Äußerung des Präsidenten des deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus “inspirieren” lassen, der in einem Interview vor der “totalen Digitalisierung des Unterrichts warnt” und ihr “eine Reihe an möglichen Kollateralschäden” zuspricht.

@SvenVolmering, der gestern in einer Pressemeldung bereits von Schule4.0 gesprochen hat, sieht und kommentiert das auf Twitter auf meine Nachfrage hin ganz angemessen und unaufgeregt und spricht von einer “Bedienung von Ängsten”:

Die @EskenSaskia, die sich, wie Sven Volmering auch vor allem für den Bereich digitale Bildung und ganz speziell für freie Bildungsmaterialien (#OER) engagiert und die ich ebenfalls angetwittert habe, sieht diese Äußerung sogar als eine Art “Panikmache”:

TL;DR: #staycalm and #think, Herr Kraus!

Nun, wir wollen hier nicht weiter politisch werden – es geht um „guten Unterricht“, den wir alle machen, ob mit oder ohne „totale Computerisierung“ und hier im speziellen Fall um Unterricht mittels des Einsatzes der digitalen Medien. Von einer möglichen, totalen Computerisierung sind wir in Deutschland weit entfernt, die will auch wohl niemand, denn es geht – wie man so schön sagt immer um „sowohl als auch“.

Ich vertrete hier auf diesem Blog natürlich Kraft seines Mottos „Mobiles Lernen“ eher das „sowohl“ ;)  Vor einigen Tagen habe ich hier dann auch von papierfreiem Arbeiten gesprochen. Aber, es muss und darf jeder seinen Platz finden. #stayReal

 

Jetzt aber bitte konkret, Herr Spang: Wikifizierung des Unterrichts!

Heute möchte ich vom Einsatz von Wikis im Unterricht berichten. Hier im Blog habe ich schon öfter davon geschrieben, z.B. hier oder hier und es gibt auch einige Publikationen zum Thema Wiki im Speziellen, wie z.B. hier oder zum Thema OER im Allgemeinen wie an dieser Stelle hier, an denen ich mit arbeiten durfte. Gerade in den letzten Tagen, wurde mir wieder klar, welche großartige Plattform solch ein Wiki im täglichen Unterrichtsgeschäft sein kann. In der Regel bilde ich alle meine Klassen und Kurse auf dem Wiki, in unserem Fall dem SchulWiki Köln ab. Die einzelnen Seiten sind nicht immer unbedingt „eine Augenweide“, eben zunächst einfach ein Sandkasten, Spielwiese, Tafelbild, Unterrichtsskizze und Sammlung. Das muss man als Lehrer auch erst einmal aushalten. Doch: „Willkommen” im Internet, das vor allem eben gerade nicht aus Hochglanzwebseiten besteht und, das wir gemeinsam verbessern sollten können.

So entstehen oft auch große Projekte und sehr gute Ergebnisse  – es braucht einfach Zeit und den Input vieler Schüler und verschiedener Lerngruppen. Darin liegt die Power des Wikis.

Gerade durch die Möglichkeiten der Kollaboration und des “digitalen vernetzten Denkens und Arbeitens”, wie ein Mathematikkollege vor einigen Tagen gesagt hat, entstehen tolle Lernszenarien und ein Wandel der (Lern-)Kultur des Zusammenarbeitens. Dazu kommt die Transparenz des Arbeitens die sich Lernende und auch Eltern wünschen, die aber auch für Kollegen wohltuend und hilfreich ist, kann man sich hier doch Anregungen oder Ideen holen und sei es nur, um es besser zu machen ;)

Die Beispiele:

Musik Grundkurs 12

Die Seite des Musik Grundkurses 12 habe ich zu Beginn des jetzigen Schuljahres angelegt. Hier sind auch Links zu den vorangegangenen 12er Kursen zu finden.

Das Wiki legt ab einer gewissen Zahl von Überschriften automatisch ein Inhaltsverzeichnis an. So kann man sich leicht zurecht finden.

Screenshot 2015-02-26 20.25.14Ich nutze das Wiki hier, wie in vielen anderen Anwendungsbereichen zunächst einfach als Möglichkeit, digital und gemeinsam Notizen zu machen und Unterrichts- und Themenverläufe zu entwicklen.

Die freie Gestaltungsmöglichkeit des Wikis hilft den Lernenden und mir dabei, maximal flexibel zu bleiben. Wir können einfach gemeinsam Texte und Notizen eingeben, den Text dann mittels Überschriften, Aufzählungszeichen etc. formatieren und übersichtlicher machen, aber auch Medien wie Videos und Bilder einbinden. Darüber hinaus bietet das Wiki die Möglichkeit, die Lernenden selbstständig Quizzes erstellen zu lassen und diese ins Wiki einzufügen. So können die Lernenden einzelnen Themen als “Experten” bearbeiten und am Ende eine Quizabfrage erstellen. Andere Lernende können dann die Themen lesen und ihr Verständnis mittels des Quiz überprüfen. Durch die Diskussionsfunktionen im Wiki, kann Peerfeedback gegeben werden. Und schließlich hat jeder Wikinutzer die Möglichkeit und Pflicht, kleine oder auch größere ;) Unzulänglichkeiten im Wiki zu verbessern. Dies können z.B. Schwächen in der Formulierung, Rechtschreibung oder Kommasetzung sein.

Bearbeitungsansicht im Wiki 12 Musik Grundkurs

Bearbeitungsansicht im Wiki 12 Musik Grundkurs

Hier sieht man eine kleine Unterrichtssequenz zum Thema “Filmmusik” auf dem Kurswiki des Musik Grundkurses. Die Lernenden klären zunächst in Teams einige grundlegende Begriffe.

Wikiabschnitt zum Thema Filmmusik

Wikiabschnitt zum Thema Filmmusik

Die Erklärungen stehen dann gleich allen zur Verfügung und dienen als Glossar. Wenn etwas fehlt, kann das Glossar jederzeit ergänzt oder umstrukturiert werden, auch in anderen Kursen oder Lerngruppen und auch Fächern. Sind die Begriffe einmal auf dem Wiki angelegt, können sie von allen genutzt und bearbeitet werden, die im Wiki als User angemeldet und eingeloggt sind. Die rot dargestellten Begriffe sind dabei noch “leere Seiten”, haben also noch keinen Inhalt und können von Lernenden noch mit Inhalt gefüllt werden. Dies könnten z.B. auch Schüler einer ganz anderen Klasse machen, die im Unterricht gerade einen “Leerlauf” haben, weil sie gestellt Aufgaben schneller bearbeiten konnten als ihre Klassenkameraden. Hier sind viele Nutzungsmöglichkeiten denkbar. Ich probiere täglich Neues aus und die Lernenden geben mir neue Anregungen und Ideen mit auf den Weg. So lernen wir alle ständig dazu :)

In diesem Beispiel sieht man die Integration eines Videos, das zum Thema passt und, das die Lernenden auf YouTube gefunden haben.

Wikiseite: Tonfilm - mit Videointegration

Wikiseite: Tonfilm – mit Videointegration

Und so sieht das dann in der Bearbeitungsansicht aus:

Bearbeitungsansicht der Seite "Tonfilm"

Bearbeitungsansicht der Seite “Tonfilm”

Da die 12er bald in die Abiturphase eintreten und dann die Schule verlassen, lag es nahe einen kleinen Abschlussfilm zu produzieren. Die Idee dazu haben wir gemeinsam im Wiki entwickelt und auch erste Produktionsergebnisse, die wir auf YouTube hochgeladen haben, auch im Wiki bereit gestellt.

Filmprojekt der 12er

Filmprojekt der 12er

So sehen die einzelnen Teams sofort, wie der Entwicklungsstand des Gesamtprojektes ist und können dann ihre Beiträge entsprechend anpassen. Im letzten Schritt wird dann die Musik zu den Filme produziert und alles zusammen geschnitten. Das Wiki dient hier wieder als Speicher, Sandkasten und am Ende dann als Präsentation- und Dokumentationsplattform. Im folgenden Jahr kann dann auf die Ergebnisse des Kurses in einem anderen 12er Kurs aufgebaut werden und an den Vorlagen und Beispielen weiter gearbeitet oder auf deren Basis etwas ganz Neues entwickelt werden.

Mit einer entsprechenden “Widget-Erweiterung” kann ein Wiki auch andere Medieninhalte darstellen. Hier zum Beispiel haben die Lernenden Präsentationen mit dem Web2.0 Tool “Prezi” erstellt. Die Schüler nutzen dies sehr gerne, da sie gemeinsam an Präsentationen arbeiten und diese online teilen können. Ausserdem sind die Präsentationen nicht so statisch wie gängige Powerpoints.

Wikiseite mit eingebundenen Prezis

Wikiseite mit eingebundenen Prezis

Wiki der Klasse 6b

Nun könnte man denken, dass Wikis nur “was für die Großen sind”. Aber weit gefehlt. Die ZUM.de bietet z.B. schon Grundschulwikis an. Grundschule ist hier nicht so meine Baustelle, aber ich nutze die Wikis bereits in Klasse 5 und 6 ohne Probleme und zur Freude der Kinder.

Wiki der Klasse 6

Wiki der Klasse 6

Die regelmässige Wikinutzung erkennt man schon sofort am umfangreichen Inhaltsverzeichnis. Im Wiki haben wir z.B. unseren Beitrag für den Tag der offenen Tür geplant. Im “Projekt Stars” haben die Schüler ihre Lieblingsbands auf einzelnen Wikiseiten vorgestellt und waren – wer hätte es anders gedacht – sehr fleißig bei der Arbeit.

Auch der Abschnitt zu “Komponisten der Romantik” auf der Seite ist recht umfangreich geworden. Die Komponisten wurden von mir vorgegeben, die Lernenden konnten sich selbstständig in Teams zunächst in den Komponistenseiten eintragen und dann die Biografien, Musikbeispiele, etc. dort entwickeln. Neulich kam die Kritik auf, dass “Schüler ja nur aus ‘der Wikipedia’ kopieren”, wenn sie Referate anfertigen. Diese Kritik mag berechtigt sein. Gerade wenn Schüler ein Referat anfertigen und dies ausgedruckt abgeben, ist die Versuchung groß. Im schlimmsten Fall, merkt es der Lehrer und die Note ist futsch. Im Internet offen arbeiten hat da schon andere Reichweite und Konsequenzen. Das Wiki ermahnt auch immer vor dem Speichern mit folgendem Dialog, dass Urheberrechte gewahrt und nur eigene Produkte hochgeladen bzw. gespeichert werden dürfen.

Urheberrechtshinweis

Urheberrechtshinweis

Dennoch muss man, wie in allen anderen Bereichen auch, als Lehrer stets ein waches Auge haben. Es bietet sich hier z.B. auch an, Schülerteams zu bilden, die sich um die Wikipflege kümmern und dafür besondere Kompetenzen attestiert bekommen. Über Ideen und Anregungen bin ich hier immer offen und freue mich. Die Routine hat aber gezeigt, dass die Lernenden hier sorgfältig arbeiten und gerade, wenn man das Bewusstsein schon bei “den Kleinen anlegt”, wird man hier langfristig als Gewinner hervorgehen – Gewinner in Sachen Medienkompetenz und verantwortungsvollem Umgang mit dem Netz und seinen Inhalten. So geht Lernen.

In der Klasse 6 arbeiten wir zur Zeit am Thema “Musik und Werbung”. Hier kann man die Seite noch in ihrer Entstehung begutachten:

Klasse 6: Musik und Werbung

Klasse 6: Musik und Werbung

Hier ein besonders schönes Beispiel der Kollaboration:

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Die Lernenden der Klasse 6 haben , als Vorarbeit zum Thema Musik und Werbung musikalische Strukturen verschiedener Musikbeispiele analysiert. Dabei haben sie die einzelnen Teile (Strophe, Refrain) aber auch Instrumente (Klarinette, Oboe) benannt und ins Wiki geschrieben. Diese Teile und Instrumente wurden allerdings schon von einer Klasse 8 in einem anderen Zusammenhang erklärt.

Screenshot 2015-02-26 20.29.57

So können die 6er auf die Erklärungen der 8er zurückgreifen und diese entsprechend weiter verarbeiten.

Dies ist auch der Grund, warum ich mit all meinen Klassen und Kursen auf dem Wiki präsent bin und so eine Zusammenarbeit über alle Lern- und Altersgruppen und meine beiden Fachbereiche von Anfang an anlege.

Übersicht der Klassen- und Kursseiten im Wiki: 1.

Übersicht der Klassen- und Kursseiten im Wiki: 1.

Übersicht der Klassen- und Kursseiten im Wiki: 2.

Übersicht der Klassen- und Kursseiten im Wiki: 2.

 

Wiki der Klasse 5

Mit meiner 5. Klasse in Musik arbeite ich bereits seit einigen Monaten mit dem Wiki. Allerdings hatten die Kinder noch keinen schreibenden Zugang zur Plattform. Dies hat sich seit zwei Wochen geändert und ich habe für kleine Teams bereits “Sandkästchen” auf dem Wiki angelegt, in denen die Arbeit nun beginnen kann.

Klassenwiki der 5er

Klassenwiki der 5er

Im ersten Schritt schreiben alle neuen Wikinutzer jedoch zunächst auf ihren eigenen “Nutzerseiten” die auch von außen nicht zu finden sind (Anmerkung: Das Wiki ist eine offen lesbare Plattform).

An der Versionsgeschichte des Wikis (das ist quasi das Protokoll aller Arbeitsvorgänge die auf dem Wiki gespeichert werden) sieht man, wie begeistert (hier auch an einem Freitag Abend) und ohne verpflichtende Aufgabe die 5er am Wiki arbeiten :)

Wiki Versionsgeschichte

Wiki Versionsgeschichte

Wiki Klasse 7 Religion

Nun habe ich viel über Musik geschrieben – klar, meine Religionskurse sind auch mit dabei. Hier ein Beispiel der 7er, die schon “alte Wikihasen” sind und schon seit der 5. Klasse mit auf dem Wiki arbeiten.

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Dementsprechend haben sie natürlich ein eigenes Klassenlogo entworfen und ins Wiki hochgeladen.

Ihre Arbeitsabläufe und Einteilungen sammeln die 7er schon selbstständig im Wiki, wie z.B. hier wo eine Unterrichtssequenz im Bereich #Gamification geplant wurde:

Gamifizierung der Weihnachtsgeschichte

Gamifizierung der Weihnachtsgeschichte

Zur Zeit arbeiten die 7er gerade zum Thema Freundschaft, Liebe, Partnerschaft. In der Wikiseite finden wir wieder eingebundene Videos zum Thema, aber auch Links zu Online-Umfragen mit Google Docs, die die Schüler selbst erstellt, durchgeführt und ausgewertet haben.

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Und so sieht das dann wieder in der Bearbeitungsansicht aus – Sie können mit vertrauen: Für die 7er ist das ein “ganz normaler Text” ;)

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Ganz spannend auch diese Beispiele der Versionsgeschichte:

1. Ein Wikitext an dem nur eine Schülerin alleine gearbeitet hat:

Versionsgeschichte: 1 Schülerin

Versionsgeschichte: 1 Schülerin

2. Ein Wikitext an dem viele Schüler über mehrere Jahre gearbeitet haben:

Versionsgeschichte: Mehrere Schüler arbeiten an einem Text

Versionsgeschichte: Mehrere Schüler arbeiten an einem Text

Und hier noch ein Beispiel für einen Quiz im Wiki (hier zur Seite Martin Luther King):

Quiz: Martin Luther King

Quiz: Martin Luther King

Das Quiz haben Schüler der Klasse 6 erstellt und so sieht das in der Bearbeitungsansicht aus:

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Nun, ich denke, ich konnte einen Eindruck erwecken, welche Möglichkeiten ein Wiki zur gemeinsamen Arbeit bieten kann. Vielleicht haben Sie Lust es mal auszuprobieren. Es ist nicht schwer, programmieren muss man dazu nicht können. Hier habe ich mal einen Online-Kurs zusammengestellt, bei dem man die Grundlagen lernen kann: Online Webinar, Uni Duisburg “Arbeiten mit Wikis”

 

Prof. Dr. Christian Spannagel (aka @dunkelmunkel) hat hier die Möglichkeiten von Wikis in der Schule in einem Video festgehalten:

 

Ich frage mich, ob der zu Anfang des Artikels zitierte Herr Kraus von all diesen Möglichkeiten der Wikifizierung des Unterrichts weiß, wenn er solche Plattitüden von sich gibt? Wer weiß.

Ich wünsche viel Spaß und Erfolg beim Unterrichten und Lernen, ob mit oder ohne totaler Computerisierung, Wikifizierung oder Analogisierung und hoffe, dass mir der Titel dieses Posts nun verziehen ist ;)

 

André Spang, @ #didacta15

 

 

 

 

 

Papierfreier Unterricht in Klasse 5 mit Evernote, Scannable, Keynote und Etherpad

Oft werde ich gefragt, wie so ein papierfreier Unterricht mit Tablets denn nun aussehen kann und was man dazu braucht, damit es funktioniert?

Ich möchte dies exemplarisch und kurz am Beispiel einer Religionsstunde in Klasse 5, die ich heute Morgen exakt so gehalten habe zeigen. Ich gehe weniger auf Inhalte, denn auf Ablauf, Methodik, Tools und Workflow der Doppelstunde ein, denn diese lassen sich problemlos auf jedes andere Fach und Lernsetting übertragen.

Wie läuft die Vorbereitung?

Da es eine 5. Klasse war, war es mir wichtig das Lesen und Leseverständnis zu fördern. Dazu sollten die Lernenden zu Beginn der Stunde einen Text gemeinsam lesen. Konkret ging es um einen Text über “Abraham als Stammvater des Glaubens für Juden, Christen und Muslime”.

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Den Text hatte ich gestern mit Scannable zu Hause aus dem Religionsbuch kurzerhand mit meinem iPad “abgescannt” und an Evernote übertragen. In Evernote formulierte ich auch kurze Arbeitsaufträge. Zur Mitschrift legte ich ein Etherpad an, das dann heute während der Stunde gemeinsam als gemeinsamer Tafelnotizzettel genutzt werden konnte.

Stundenverlauf

1. Plenum: Textarbeit und “Tafelbild”

Zu Beginn der Stunde spiegelte ich mein iPad mit den Texten auf dem Beamer per Airplay und AppleTV. Den Text konnte man wunderbar groß ziehen, sodass alle Kinder ihn bequem vorne lesen konnten.

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Das iPad ging dann “durch die Reihen” und abwechselnd wurde laut vorgelesen. Der Text wird dabei auf dem ipad vom jeweiligen Vorleser weiter geschoben und alle sehen vorne genau, wo gerade gelesen wird. Dazwischen wurde immer wieder kurz inne gehalten und unklare Begriffe sofort per Recherche im Netz von anderen Kindern (Recherche Buddies) auf ihren iPads gesucht und gemeinsam geklärt und die wichtigsten Inhalte der Texte  – in diesem konkreten Fall ein kurzer Text mit Bezug zum Judentum, ein weiterer zum Islam und schließlich ein dritter zum Christentum – gemäß Arbeitsauftrag von allen in dem gemeinsamen Etherpad stichwortartig festgehalten. Das Etherpad – oft nutze ich auch Bai Board HD, was als “Tafelbild” wesentlich mehr Features hat, mir in dieser Stunde und Lerngruppe aber als zu “oversized” erschien – haben dann alle Schüler auf ihren iPads geöffnet und erstellen und sehen so das “gemeinsame Tafelbild”.

2. Teamarbeit: Expertengruppen erstellen Präsentationen

Nun wurden zu unterschiedlichen Themen einzelne Teams gebildet, die auf der Basis der gemeinsamen Vorarbeit mit der App Keynote Präsentationen erstellen. Dazu nutzen alle das gemeinsame Etherpad, können Unklarheiten frei im Netz oder dank von mir nun ergänzter Links auf dem Etherpad selbstständig klären. Die Klasse 5 nutzte heute Keynote zum ersten Mal. Entsprechend gab ich dazu eine ca. 5-minütige Einführung. Es ging hier vor allem um das Erstellen einzelner Slides und das Finden und Einfügen geeigneter Bilder auf Wikimedia Commons oder Flickr CC.

3. Plenum: Präsentation, Feedbackrunde und Ergebnissicherung

Die fertigen Präsentationen konnten die einzelnen Teams dann ebenfalls per Airplay mit dem AppleTV und Beamer verbunden von ihrem iPad aus vorführen. Im Anschluß an jede Kurzpräsentation erfolgte eine Feedbackrunde.

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Die Präsentationen wurden dann von den Teams aus Keynote heraus im Originalformat an mich gemailt und dann von mir über Slideshare als Links im gemeinsamen Etherpad bereitgestellt. Diesen letzten Schritt habe ich dann nach der Stunde per Laptop ausgeführt. Für 6 Präsentationen, denn so viele sind entstanden, brauchte ich dazu die Hälfte der großen Pause ;)

In einer weiteren Stunde würde ich den Schülern dann diesen Schritt ebenfalls zeigen und dafür jedem Team kurzfristig eines unsere Laptops zur Verfügung stellen. Alternativ bietet sich dazu auch die Bereitstellung über uCloud, Dropbox oder Googledrive an, wobei die letzten beiden selbstverständlich aus Datenschutzgründen bei nachvollziehbaren Schülernamen bzw. Daten leider nicht in Frage kommen.

Kompetenzen

– Verstehen, Analyse: Texte lesen, zusammenfassen

– Sozialkompetenzen: gemeinsam, kollaborativ erstelltes “Tafelbild”, Teamarbeit

– Medienkompetenz: Anwenden der Apps, Recherche und Beurteilung der Quellen, Bilder finden, Lizenzen beachten

– Präsentation: Anwenden, Evaluation

Kopierer, Papier, Nachhaltigkeit

Am Kopierer habe ich natürlich nicht gestanden ;) , dementsprechend auch kein Papier verbraucht. Darum geht es mir primär  – ja ok, ich weiß, es steht im Titel ;) – aber gar nicht. Viel wichtiger ist mir die Arbeitsweise der Lernenden, die die sogenannten 21st Century Literacies der Lernenden fördert und mir in weiteren Stunden die Arbeit erleichtert. Die Materialien sind für ähnliche Stunden, z.B. im nächsten Jahr in Evernote gespeichert und per Tagging sofort auffind- und reproduzierbar. Die Ergebnisse der Lernenden sind ebenfalls per Etherpad und Slideshare gesichert. Diese können wir jederzeit und von jedem Device mit Internetzugang wieder einsehen und bei Ablage bzw. Bereitstellung per uCloud oä. auch wieder bearbeiten, remixen, etc. So kann unser Material auch anderen Lerngruppen wieder als Vorlage dienen, wenn wir das möchten. Und klar: Mit Fachkollegen kann ich eine solche Stunde leicht teilen – mal abgesehen, von den Evernote-Screenshots des Schulbuches. Hinweis: Die Ergebnisse und Etherpad habe ich hier noch nicht publiziert, da es die erste Stunde war, in der die 5er mit Keynote und vor allem aber mit CC-Bildern gearbeitet haben.

 Digitale Bildungsmaterialien und Lernen im 21. Jahrhundert

Ein solches Szenario könnte, bei entsprechender Verfügbarkeit von digitalen Bildungsmaterialien, also “Schulbüchern”und/oder freien Bildungsmaterialien/OER und natürlich auch der notwendigen Infrastruktur wie W-lan, digitale Endgeräte der Schüler Normalität in deutschen Klassenzimmern werden. Dabei ergänzen sich analoge und digitale Medien ganz wunderbar und erweitern die Möglichkeiten des Lehrens und Lernens. Stellt sich die Frage, wie lange Deutschland noch Vor- und Nachteile einer dringend notwendigen Digitalisierung der Bildung – und dabei spreche ich nicht von “lasst uns schnell mal die Schulen mit Tablets des Herstellers XY ausstatten” – abwägen will. Anregungen, Ideen – wie immer gerne unten im Kommentarfeld.

Und nun (bei entsprechend vorhandener Ausstattung): Viel Spaß, Mut und Erfolg beim Nachahmen der “papierfreien Stunde”.

André Spang

10 Irrtümer zum Einsatz digitaler Medien in der Schule – via Prof. Dr. Spannagel

Heute bin ich während meiner Teilnahme an einer Expertenrunde zum Thema “Digitalisierung in Schulen” bei einem Impulsvortrag auf ein Video des geschätzten Prof. Dr. Christian Spannagel aka @Dunkelmunkel aufmerksam geworden.

Bei seinem Vortrag, den es hier als Videoaufzeichnung zu sehen gibt, spricht Christian über die – wie er es nennt – 10 Irrtümer beim Einsatz digitaler Medien in der Schule:

  1. Schüler können schon alles
  2. Die Schule ist nicht zuständig
  3. Die Schule muss überwiegend vor Gefahren warnen
  4. Computer lösen Lehrer ab
  5. Digitale Medien erleichtern das Lernen
  6. Digitale Medien lösen analoge ab
  7. Ich muss mich mit diesen Technologien jetzt noch gar nicht auseinandersetzen.
  8. Mit der nachrückenden Lehrergeneration ändert sich alles
  9. Zeit, die ich heute in digitale Medien stecke, spare ich später
  10. Ich kann das nicht

Das Video ist bereits auf dem Blog von Prof. Dr. Spannagel verlinkt, den ich ebenfalls zur Lektüre empfehlen kann.

Dort kann man ggf. auch kommentieren, gerne natürlich auch hier unten im Kommentarfeld.

A. Spang

Google Apps im Unterricht

Persönlich nutze ich die Google-Apps, die mit Google Drive kostenlos angeboten werden sehr gerne. Sie eigenen sich hervorragend zur Kollaboration, aber auch zur Organisation meines täglichen Workflows.

Google Apps

Google Apps

Texte schreibe ich, wenn ich nicht gerade Pages nutze, meistens mit Google Docs. Dann habe ich den Text auf allen Devices und im Web sofort zur Verfügung und kann auch mit anderen zusammen an Textdokumenten arbeiten.

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Die Ansicht im Texteditor ist dabei ähnlich der anderen bekannten Textprogramme aufgebaut und hat alle Funktionen, die man für das Formatieren von Texten benötigt.

Ansicht des "Textprogrammes" in Google Apps

Ansicht des “Textprogrammes” in Google Apps

Über die Freigabeeinstellungen hat man die Möglichkeit, Texte für andere nur lesbar oder zur redaktionellen Bearbeitung zur Verfügung zu stellen.

Um die Textdokumente auf mobilen Geräten im Browser ohne einen Googleaccount und Login lesbar zu machen, muss man verschiedene Einstellungen beachten, sonst klappt es nicht. Ich schalte die Dokumente dann auf “Jeder im Internet darf finden und lesen”. Dann klappt es meist ohne Probleme.

Möchte man die Bearbeitung, auch für “Nicht Google Nutzer” freigeben, dann empfiehlt sich die folgende Einstellung:

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Mit Schülern zusammen nutze ich sehr gerne Google Formulare, um Umfragen zu erstellen.

In Klasse 7 in Religion haben wir gerade eine Umfrage zum Begriff Freundschaft erstellt. Die Schüler haben die Fragen zunächst gemeinsam in einem Google Doc entwickelt. Im Plenum haben wir dann gemeinsam noch Anpassungen mündlich besprochen.

Danach wurden die Fragen in Google Formulare eingegeben.

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Wenn alle Fragen eingegeben sind, kann man im “Live-Formuar” noch ein ansprechendes und passendes Layout ausleihen und dann über den Button “Formular senden” den Link zum teilen des Dokumentes abrufen und bei Bedarf auch direkt über Netzwerke sharen.

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Mit bit.ly haben wir einen einfachen Link generiert, den sich jeder merken kann.

Danach sind die Schüler mit iPads ausgestattet durch alle Klassen gezogen, die gerade 1-2 Minuten entbehren konnten und haben den Link zur Umfrage an die Tafel geschrieben.

Die Schüler, die an der Umfrage teilnehmen wollten, haben den Link in Safari (Webbrowser) eingetippt und die Umfrage durchgeführt.

Hier gibt es eine Kopie unserer Umfrage (die eigentliche “interne” Umfrage, haben wir nur Schülern zugänglich gemacht). Die Kopie ist für öffentliche Nutzung vorgesehen. Du kannst sie gerne ausfüllen…

Google Formulare stellt dann auch sofort die Ergebnisse in From von Kreisdiagrammen und Prozentzahlen zur Verfügung.

Die Ergebnisse kann man auch als Link abrufen.

Die Ergebnisse unserer internen Umfrage siehst Du hier:

http://bit.ly/freundschaft-umfrage7cd-ergebnisse

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Die Ergebnisse der externen Umfrage gibt es hier.

 

Die Zusammenfassung der Ergebnisse wollen wir dann auswerten, kommentieren und im Eingangsbereich der Schule als Plakat allen zur Verfügung stellen. Auf unserem Blog gibt es sie dann natürlich auch noch online zu sehen ;)

Hinweis: Auf iOS Devices gibt es die Google Apps auch als eigenständige Apps, genau wie die Ständerats von Microsoft (Word, Excel, Powerpoint), die ich hier schon kurz vorgestellt hatte. Allerdings sind nicht alle Funktionen der Desktopversion verügbar. Gerade die Google Formulare muss man leider noch auf einem Rechner mit vollwertigem Browser erstellen). Viele andere Funktionen funktionieren aber auch “unterwegs” hervorragend und man kann damit wirklich voll mobil arbeiten und viel “Schreibtischzeit” einsparen.

Probier es aus!

Back on the Blog – 2015

Klasse 6 vertont Kurzfilme

Klasse 6 vertont Kurzfilme

Der Januar ist schon fast verstrichen, bevor ich mich hier zurück melde.

Nicht ohne Grund: Im neu begonnen Jahr war gleich viel zu tun, einige Updates zu machen und vor allem die Ausleihe zu bewältigen. Das Team ist seit Schulbeginn im Januar am Limit – die iPads sind ununterbrochen im Einsatz und nur nach Schulschluss bis zum nächsten Morgen im Schrank, um wieder aufgeladen zu werden.

alles ist raus

alles ist raus

So soll es sein – allerdings zeigen sich nun auch erste Abnutzungserscheinungen, glücklicherweise nur an den Smart Covers der Geräte und nicht an diesen selbst und klar, nach mehreren tausend Stunden des Einsatzes darf das auch mal sein.

Wieso die gesteigerte Nachfrage? Ich denke, das kann auf der einen Seite eine “angenehme Nachwirkung” unseres Lernlabs sein (ich habe bereits hier davon berichtet) und tatsächlich sind viele neue Nutzer dazu gekommen, auf der anderen Seite sind auch die noch “relativ frisch” eingetroffenen Referendare für die Zunahme der Ausleihe verantwortlich. Mit diesen habe ich, wie auch mit anderen Referendarjahrgängen in den Vorjahren eine kleine Hands-On Schulung vor den Weihnachtsferien durchgeführt.

W-Lan (in Köln)

Aerohive W-Lan Station

Aerohive W-Lan Station

Der Ausbau unseres W-Lans ist nun komplett abgeschlossen und die Stationen wurden am vergangenen Dienstag nun auch fest montiert. In der nächsten Woche erfolgt dann voraussichtlich auch der Anschluss der neuen Aerohives in den Räumen und Pavillons  der Oberstufe im benachbarten Schulblock. Das bedeutet, dass die KAS dann zu fast 100% mit W-lan abgedeckt ist. Im Zuge der Initiative des Amtes für Schulentwicklung und Informationsverarbeitung der Stadt Köln sind neben der KAS auch alle anderen Schulen, die iPads einsetzen nun schon oder zeitnah mit W-Lan versorgt. Im Laufe der Zeit sollen dann wohl alle anderen Kölner Schulen folgen können. Dies eröffnet natürlich neue Möglichkeiten, was den Einsatz mobiler Geräte betrifft, von 1:1 Szenarien bis hin zur #BYOD-Nutzung ist dann alles möglich.

Didacta15 (in Hannover)

Die bald startende Didacta15 in Hannover wird zeigen, wie und ob sich die Bildungsverlage dann auch endlich entsprechend einstellen, was eine möglicherweise bald einsetzende verstärkte Nutzung mobiler Endgeräte im Unterricht (auch in allen anderen Bundesländern) angeht. Ob die Nutzung nun gut oder schlecht ist, darüber wird man noch eine Weile diskutieren.

Fest steht, dass von Jahr zu Jahr mehr in Sachen digitaler Medien auf der Didacta zu sehen ist – Trend ungebrochen.

Preview 2015 (in Köln;))

KAS Junior Experts

KAS Junior Experts

Eine Grobplanung kann ich an dieser Stelle schon geben – zumindest bis zu den Sommerferien und ohne Gewähr:

  • In Kürze startet wieder das Projekt “KAS-Junior Experts” nun schon im 3. Jahr. Das detaillierte Programm gibt es in Kürze
  • eine weitere Fortbildung für die Referendare wird folgen. Dort geht es dann verstärkt um Web2.0 und kollaboratives Arbeiten
  • am Safer Internet Day am 10.2. 2015 wird es traditionell wieder einen kleinen Beitrag einer meiner Lerngruppen geben, der wie im Vorjahr per Google-hangout On Air “ausgestrahlt” wird. In diesem Jahr wird ein Schülerteam aus der Unterstufe für die Veranstaltung verantwortlich sein
  • Im zweiten Halbjahr werde ich versuchen, eine kleine “Best-Practice” Veranstaltung zusammen mit den Kollegen, die die iPads im Unterricht nutzen, anzubieten.
  • wenn es gelingt, werden wir vielleicht in 2015 einen kleinen “Makerspace” oder DIY-Ecke an der KAS anbieten – hier sind die KAS Junior Experts gefragt.
Makerspace - D.I.Y.

Makerspace – D.I.Y.

  • u.v.m ;)

Ich wünsche allen Lernenden und Lehrenden ein erfolgreiches und spannendes, aber auch entspanntes Jahr 2015!

André Spang, KAS