Weblog der Kaiserin Augusta Schule, städtisches Gymnasium Köln zum Einsatz des iPad in Schule und Unterricht - Mobiles Lernen im digitalen Klassenzimmer.
Warum iPad?
Die Vorgeschichte:
Die Kaiserin Augusta Schule (KAS), Köln, bedient sich seit November 2009 sehr intensiv der Möglichkeiten des Web2.0, um Unterricht nachhaltiger, transparenter und zeitgemäß zu gestalten. Dies geht zurück auf eine Kollegiumsfortbildung im Jahr 2009 zum Thema Web2.0 (Mitmach-Internet: Blog, Wiki), organisiert durch die schulische Steuergruppe (Team für Unterrichtsentwicklung an der KAS). Seit Entwicklung eines neuen Medienkonzepts der Schule, einem Vortrag auf der republica 2010 in Berlin zum Einsatz der Web2.0 Apps an unserer Schule und einem Bericht im Spiegel über die Schule, trägt die KAS in der Netzgemeinde den Titel “Blogschule”. Mit 20 Unterrichts-, Klassen- und administrativen Blogs und einem Schulwiki ist das eine verständliche Bezeichnung.
Das Raumkonzept und seine Grenzen:
Durch den starken Einsatz dieser Web2.0 Apps in allen Klassenstufen, stiessen die beiden Informatikräume der KAS bald an ihre Grenzen und ein dritter Raum war wegen des beengten Raumangebots zumindest kurzfristig nicht zu realisieren: Eine mobile Lösung musste also her! Ursprünglich war ein Laptopwagen mit 16 MacBooks geplant. Diese Lösung war auch kurz vor der Realisierung. Allerdings wäre solch ein Wagen an dem kleinen Aufzug der Schule gescheitert und man hätte ihn “nur” innerhalb eines Stockwerkes einsetzen können und wäre wieder an bestimmte Räume gebunden gewesen.
Das iPad – mehr als ein “Ausweg”:
Da ich selbst bereits längere Zeit ein iPad besaß, brachte ich diesen Device, in die Diskussion mit ein. Je mehr wir innerhalb der Steuergruppe (Kollegen: Deeken, Rothstein, Spang, Vieth) darüber nachdachten, desto besser gefiel uns diese Möglichkeit. Das iPad als “geschlossenes System” bot gegenüber einem leicht manipulierbaren Laptop oder Netbook viele Vorteile. Eine Umfrage im Kollegium zeigte auch, dass der Haupteinsatzbereich einer solchen mobilen Lösung die Internetrecherche sein sollte und dafür ist das iPad sehr gut geeignet. Der Unterricht muss dann bspw. bei der Arbeit an Unterrichtsblogs oder Schulwiki der KAS nicht umständlich in den Informatikraum verlegt werden, sondern die Schüler haben das Internet quasi vor sich liegen. Gegenüber einem sperrigen Laptopwagen oder mechanisch anfälligen Netbooks ist es auch sehr leicht zu transportieren. Und die vorhandenen Apps, die es zum großen Teil kostenlos oder für “kleines Geld” gibt, bieten neue Möglichkeiten für den Einsatz in Schule und Unterricht. Hinzu kommen die interaktiven Möglichkeiten des Gerätes und die Chance dann auch kollaborativ zu arbeiten.
Die Entscheidungsfindung:
Die Firma Apple ermöglichte es uns, 30 interessierten Kolleginnen und Kollegen für die Dauer von 2 Stunden ein iPad zum “Hands on Test” zur Verfügung zu stellen. Zahlreiche Umfragen, Evaluationen und Diskussionen zeigten dann, dass das Kollegium mit Mehrheit für die Anschaffung und vor allem für den Einsatz des iPads gegenüber anderen Lösungen votierte. Dies gab dem Förderverein der KAS, der schließlich die Investition für die zunächst 20 iPads (nach kurzer Testphase wurden weitere 10 iPads angeschafft) und das notwendige Zubehör (W-Lan, Transportkoffer und 2 Laptops) tätigte die Sicherheit, dass es eine sinnvolle Investition war, die Lehrern aber vor allem Schülern zu Gute kam.
Weitere Informationen über den Unterrichtseinsatz, die eingesetzten Apps, Methoden und Technik entnehmen Sie diesem Blog.
André Spang, OStR. u. Projektadmin “iPad-KAS”.
Site-Admin-Kontakt: ipadkas (at) me.com
Twitter: @tastenspieler
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