Im vorangegangenen Post wurde bereits auf die Nutzung von Twitter im Unterricht eingegangen. Wiki und Blogs als Tools des Web2.0 sind schon seit mehr als zwei Jahren fester Bestandteil in vielen Unterrichtsfächern als kollaborative Lern- oder Informationsplattformen, mit denen wir gute Erfahrungen sammeln konnten. Die Lernenden arbeiten mit großer Motivation im Wiki, ihre Arbeit wird dort für andere Mitschüler und öffentlich sichtbar und erfährt dadurch einen Bedeutungszuwachs und Zusammenhang. Hinzu kommt die Möglichkeit der gemeinsamen und über unterschiedliche Lerngruppen vernetzten Arbeit an einem Thema mit direktem Feedback durch Diskussionsseiten.
In den Lebenswelten der Schüler nehmen Internetnutzung und soziale Netzwerke einen sehr hohen Stellenwert ein. Bei Gesprächen mit Schülern einer Klasse 5 fand ich heraus, dass alle Schüler der Klasse bei Facebook angemeldet und in einer von ihnen selbst erstellten, geschlossenen Facebookgruppe miteinander kommunizieren. Die 10-11 jährigen gehen dabei sorglos (“ahnungslos”) mit den Medien um, posten Bilder und Kommentare, teilweise ohne sich darüber bewusst zu sein, wer mitlesen kann.

CC-BY-SA 3.0: via Socmed
Um auf diese Entwicklungen zu reagieren, hatten wir vor einiger Zeit, am sogenannten “SaferInternetDay” bereits einen Startpunkt gesetzt und wollen in Zukunft die Medienkompetenz und die verantwortungsvolle Nutzung der Lernenden stärker in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen und auch präventiv vorgehen. So lag die Idee nicht fern, im Rahmen der Oberstufe G8 einen Projektkurs zum Thema Social Media anzubieten.
Die Schlagworte zum Kursthema: Facebook,Twitter, Tumblr, Wiki, Blog, Pinterest, Urheberrecht, YouTube, OER, Creative Commons, Medienscout, iBook, eBook, iBooks Author, Adhocracy, Open Government, Medienpass, Elternabend, Lernen2.0, Gamebased Learning
Im Kurs werden ua. folgende Themen angesprochen: