Tablet statt Tafel?

Unter dieser Headline war heute im WDR 5 ein sehr informativer Beitrag über die iPads der KAS, das Wiki der KAS und den Einsatz der sog. “Neuen Medien” in der Schule zu hören.

Im Beitrag auch “O-Töne” von Schülern aus der Klasse 5 der KAS, Kollegen anderer Schulen und Experten im Bereich digitaler Medien.

Einfach mal reinhören lohnt sich! Hier geht es hin.

Kölle Alaaf

Die 5. Jahreszeit ist in Kölle nun endgültig anausgebrochen und selbstverständlich darf das iPad nicht fehlen wie folgender Clip aus der aktuellen Stunksitzung 2012 eindrucksvoll unter Beweis stellt:

Wir wünschen allen Jecken und Nichtjecken (gibt es in Köln eher weniger): Kölle Alaaf!

Mehr Speed im Netz

Seit heute und Dank der Bemühungen des Amtes für Informationsverwaltung der Stadt und des Netcologne Schulsupports  ist das Schulnetz der KAS deutlich schneller geworden.
Die Schüler der KAS konnten die Verbesserung während der laufenden Stunde direkt spüren: Als bei der Umschaltung das Netz kurz den Dienst versagte, war das Murren groß – danach aber das Erstaunen über die Geschwindigkeit umso größer! Videos auf YouTube School konnten im Test auf 20 iPads parallel ohne Ruckeln abgespielt werden. Dies ermöglicht es z.B. Videos zu Unterrichtszwecken problemlos aus dem Netz auf allen Devices abzuspielen. Die Schüler können diese dann in ihrem individuellen Arbeitstempo wiederholt ansehen.
Auch der Einsatz der neuen iTunes U App und das Anhören von Podcasts (z.B im Fremdsprachenunterricht) ist somit unterbrechungsfrei und ohne langes Warten gewährleistet.
Die Arbeit auf dem Schulwiki geht nun noch schneller von der Hand. Auch die anderen Räume der KAS (Informatik- und Klassenräume) profitieren von der Geschwindigkeitssteigerung.
Ein Schritt nach vorne!

Die WIKInger kommen: KAS-Wiki und seine Zukunft?!

Diese Woche war die Woche des KAS-Wikis:

Wiki Tutorial

  • Ein sehr produktiver Tag auf dem KAS-Wiki unter Verwendung der iPads war jedoch heute zu verzeichnen, denn alle 30 iPads waren von der ersten bis zur 6. Stunde durchgehend zur Produktion von Content auf dem Wiki im Einsatz, angefangen mit Klasse 6 über Klasse 5 bis zur Klasse 10. Dabei arbeiteten die Schüler völlig selbstständig an unterschiedlichsten Wikiseiten, Quizzes, Recherchen und Kollaborationen. Über 200 Wikibearbeitungen und Einträge kamen so in der Versionsgeschichte des Wikis zusammen und , wie man sehen kann, haben die Schüler auch zu Hause (obwohl dies keine Hausaufgabe ist und auch die Zeugnisnoten schon feststehen) weitergearbeitet und die Zahl der Bearbeitungen auf über 250 nach oben getrieben. Hier kann man ohne Übertreibung von “Motivation” sprechen ;)

  • Diese positiven Erfahrungen mit unserem Wiki sind eine sehr gute Grundlage für das in Kürze startende “Schulwiki-Köln”, eine offene Lernplattform für alle Kölner Schulen, auf dem die KAS dann mit ihren Lernenden weiter arbeiten und sich mit anderen Schulen der Kölner Bildungslandschaft vernetzen wird. Auf dieses großartige und mutige Projekt des Amtes für Schulentwicklung und des Amtes für Informationsverarbeitung der Stadt Köln, über das heute schon in einem Beitrag von Media Culture Online berichtet wurde sind wir sehr gespannt. Die Inhalte unseres jetzigen Wikis werden aber nicht verloren gehen, denn es bleibt weiter bestehen, wird vielleicht auch parallel weiter genutzt und viele der Inhalte ziehen bereits um in ein “elektronisches” Buch für die KAS, von dem an anderer Stelle berichtet wird.

Schulwiki Köln

Die WIKInger werden kommen…. und sie werden bleiben!

Horizon Project Preview 2012

Seit dem Jahr 2002 veröffentlicht das “New Media Consortium“, eine Internationale Community, die aus Experten im Bereich der Bildungstechnologien besteht die sogenannten, jährlichen “Horizon Reports“.

Vor einigen Tagen wurde die Vorschau des nächsten Reports “Higher Education” für 2012 veröffentlicht. Auch in diesem Bericht geht es um den Einfluss moderner Technologien auf die unterschiedlichsten Bereiche des Lernens, der Lehre, Forschung und des Informationsmanagements.

Quelle: http://horizon.wiki.nmc.org/

Der Preview zum diesjährigen “Horizon Report 2012 for Higher Education”  benennt drei Zeitfenster bezüglich der  Etablierung von mobilen Anwendungen, Technologien und Lernmethoden im Bereich der Bildung:
  • Erstes Zeitfenster: Zeitdauer bis zur Etablierung (Time to Adoption): 1 Jahr
MobileApps – Die mobilen Anwendungen, im Speziellen auf sog. Smartphones werden sich innerhalb dieser Zeit durchgesetzt haben. Im Jahr 2015 werden 80% der Weltbevölkerung das Internet mit mobilen Endgeräten nutzen.
Tablet Computing: In der Lehre werden mobile Geräte immer stärker eingesetzt, sei es nur zur Recherche aber vor allem zum Teilen von Inhalten, Videos, Bildern und Präsentationen. Diese Geräte der sog. “Post PC Area” sind sehr leistungsfähig, einfach zu bedienen, extrem transportabel und visuell bestechend.
  • Im zweiten Zeitfenster, das mit einer geschätzten Dauer von 2-3 Jahren ab heute angegeben ist, geht es unter anderem um das sog. “Game-Based Learning”. 

Seit dem Jahr 2003, als der Einfluss des Spielens auf die kognitive Entwicklung von James Gee zunächst beschrieben wurde, ist dieser Zusammenhang immer stärker in den Fokus der Entwickler und der Forschung gelangt. Heute geht es in diesem Bereich des Lernens um vielfältige Anwendungen im Bereich der sozialen Interaktion, Rollenspiel, kollaboratives Problemlösen, um nur einige zu nennen und auch hier treibt die Entwicklung mobiler Apps die Akzeptanz voran.

Auch im Bereich der ’Learning Analytics”, der Analyse des Lernfortschritts der Lernenden schreitet die Entwicklung durch stark verbesserte Möglichkeiten der Datenerfassung voran und ermöglicht es so, die Lernangebote wesentlich zu individualisieren und auf die Lernenden zuzuschneiden.
  • Im 3. Zeitfenster mit einer voraussichtlichen Dauer von 4-5 Jahren bis zur vollendeten Etablierung geht es um das sog. “Gesture-Based-Computing” und das “Internet of Things”
Die Interaktion und Steuerung einer neuen Geräteklasse wie iPad, iPod-Touch, Tablets, Smartphones mit Touch Screen durch Gesten und Bewegungen wird weiter vorangetrieben und entwickelt. Dies macht die Eingabe mit Zusatzgeräten wie Keyboard und Maus überflüssig und ermöglicht eine ganz neue Art der Steuerung durch menschliche Gesten.
Das sog. “Internet der Dinge” bezeichnet eine neue Geräteklasse an kleinsten Devices, die permanent mit dem Netz verbunden sind und Informationen abrufen bzw. an andere, externe Geräte weiterleiten und damit die Lücke zwischen der wirklichen und der virtuellen Welt schließen. Diese “Smart-Devices” ermöglichen die Erfassung und Weiterleitung unterschiedlichster Informationen und können durch ihre geringen Ausmaße überall hin mitgenommen, angebracht oder installiert werden und sind durch eine individuelle Kennung TCP/IP-Adresse) im Netz eindeutig zuzuordnen und aufzufinden.
Zentrale Entwicklungen, Anforderungen und Auswirkungen:
Die sog. “Key Trends” die diese Veränderungen im Bereich der Bildung bedingen und unterstützen sind ua.:
  • die Fülle an verfügbaren (Wissens-)Quellen und die Möglichkeit der globalen Interaktion und Vernetzung durch das Internet fordert die Lehrenden heraus ihre Rolle gänzlich neu zu denken
  • Lernformen wandeln sich und neue Formen des “online-Lernens”, der Kollaboration und gemischte Lernformen kommen neu hinzu
  • durch die ständige Verfügbarkeit des gesamten Wissens, können die Lernenden lernen, wo immer und wann immer sie wollen
  • die neuen Technologien sind “cloudbasiert”
  • das fördernde, selbstbestimmte und aktive Lernen rückt immer stärker in den Vordergrund
  • Medienkompetenz kann als “Alphabetisierung” des 21. Jahrhunderts angesehen werden
  • neue Formen der Recherche, Forschung, der Erzeugung von Content und der Beurteilung (peer-review, reader-ratings), aber auch des Zitierverfahrens (z.B. bei der Nutzung von Social Media als Quelle) werden notwendig

Wir werden sehen, wie sich diese “Voraussagen” in Zukunft bewahrheiten werden. Einiges wird eintreten, manches wird länger dauern oder sich gänzlich anders entwickeln, wie vergangene Prognosen des NMC Horizont Reports gezeigt haben, doch der eigentliche “shift” wird stattfinden.

About NMC:

AppleTV 2 im Einsatz

Bereits kurz vor den Weihnachtsferien haben wir hier über den “Neuzugang” berichtet: Wir verfügen nun über 2 AppleTV (dies ist kein Fernseher, sondern ein kleines, schwarzes Kästchen) mit dazu gehörigem Beamer und haben damit zwei voll mobile Präsentationssysteme, die sich per W-lan völlig kabellos mit den iPads koppeln lassen. Eine entsprechende Anleitung findet sich ebenfalls im bereits veröffentlichten Post.

Seit Januar habe ich dieses System nun in zahlreichen Stunden eingesetzt, wie z.B. hier in Klasse 9 (im Bild sieht man den Beamer mit davor liegendem AppleTV):

Die Handhabung ist dabei denkbar einfach. Wie bei jedem iPad-Einsatz wird zunächst die entsprechende W-Lan-Station im Klassenraum angeschlossen, danach die iPads verteilt. Will man das AppleTV2 mit Beamer nutzen, ist dann folgendes zu beachten: AppleTV1 verbindet sich automatisch mit dem Funknetz der Basisstation 1 (“iPad Air1″) und AppleTV2 entsprechend mit dem Netz der Basisstation 2 (“iPad Air2″). Eine Kennworteingabe ist nicht erforderlich, dh. lediglich Beamer und AppleTV müssen ans Stromnetz und mit einem HDMI-Kabel verbunden werden. Danach können die iPads ihre Bildinhalte z.B. für Präsentationen schnurlos auf den Beamer aufschalten.

Da wir in unserem Bestand wie bereits bekannt 30 iPads der 1. Generation haben, funktioniert bei diesen die Bildschirmsynchronisation nicht komplett wie beim neuen Modell der 2. Generation. Keynotepräsentationen und YouTube lassen sich jedoch ausgeben. Will man z.B. Texte, Bilder, etc. zeigen, muss man davon einen Screenshot anfertigen (einfach die Hometaste und den Einschaltknopf des iPads gleichzeitig drücken) und geht dann in die Fotoapp des iPads. Alle dort abgelegten Bilder, also auch die Screenshots können auf das AppleTV und den angeschlossenen Beamer gestremmt werden. Beim iPad 2, welches ich selbst privat besitze, ist dies wesentlich komfortabler. Alle Bildinhalte lassen sich spiegeln und ich kann mich völlig frei im Raum bewegen und von überall Inhalte auf den Beamer streamen und z.B. “Tafelanschriften” auch aus der hinteren Reihe machen. Der Überraschungseffekt war insofern bei Ersteinsätzen immer auf meiner Seite, wie man an den verwunderten Blicken der Schüler erkennen konnte. Zusätzlich zu den Bildinhalten wird auch Audio und Video gestreamt, d.h. ich kann mal eben kurz eine Videosequenz samt Ton einspielen, oder von Schülern auf das Wiki der Kas gepostete Audioboos abspielen und über den recht lauten Beamerlautsprecher hörbar machen. Sehr gut! Die Verbindung ist sehr stabil, es gibt keine Abbrüche oder ruckeln der Bilder und auch kein langwieriges Gefummele am Anfang der Stunde, “bis endlich mal der Beamer läuft” oder mit dem Laptop gekoppelt ist. Apropos Laptop: Das Streaming funktioniert auch von den beiden MacBooks aus, d.h. Filme die darauf zur Wiedergabe bereit stehen können ebenfalls per AirPlay auf das AppleTv und den Beamer gestreamt werden.

Eine Kurzeinführung in dieses System werden wir, zusammen mit einigen anderen Inhalten (iBooks Author, Audioboo, Souncloud, Vimeo) in Kürze für interessierte Kollegen anbieten.

iBooks2 und iBooks Author: Das Ende des Schulbuchs! Heute…

Na, vielleicht nicht ganz, aber zumindest der Anfang vom Ende.

Die Fakten: Bei dem mit Spannung erwarteten “Apple Education Announcement” im Guggenheim-Museum in New York hat Apple bahnbrechende Neuheiten im Bereich des Textbuchs präsentiert.

Mit der Weiterentwicklung der kostenlosen App iBooks 2 für iOS und der kostenlosen Bereitstellung der neuen Software iBooks Author für MacOS ist es nun für jeden möglich, im Handumdrehen eigene, multimediale und ansprechende eBooks zu verfassen und über iTunes zu publizieren – gewissermaßen eine “GarageBand” für Bücher.

Schreiben die Schüler und Lehrer also in Zukunft die Schulbücher wirklich selbst? Die Möglichkeit die nun jeder Lehrer hat, eigene Bücher z.B. gemäß eines internen oder externen Curriculums zu kreieren und auch sofort “in House” oder auch an jeden zu publizieren sind, die entsprechende Hardware vorausgesetzt, immens und verändern die Beziehung zwischen Schule(n) und Lehrer(n) komplett. Man darf gespannt sein und auch hoffen, dass Hersteller anderer Plattformen dieser Idee nachziehen werden.

Auch das ohnehin schon an freien Kurs- und Vorlesungsmaterialien führende iTunes U richtet sich nun explizit an Schulen – es ist bereits in 123 Ländern verfügbar und nun auch in Deutschland. Die zugehörige App iTunes gibt volle Funktionalität auch auf mobilen Devices wie dem iPad und bietet die Möglichkeit, alle, von Pädagogen erstellten Bildungsinhalte frei in den Bildungseinrichtungen zu verteilen und verfügbar zu machen.

Spannend!

Auch lesenswert:

FAZ: “Apple erfindet Schulbuch neu”

Spiegel Online: “Kampf ums Klassenzimmer”

EduShift: “Das Schulbuch und Apple – ein erstes Fazit”

taz.de: “Der Apfel der Verführung”

WeltOnline: “Apple will sich den Markt der Schulbücher erobern”

iSchulbuch – Das Ende des Schulbuchs? Morgen?

Diese Frage beschäftigt das Netz nun schon seit die Firma Apple zu einer Veranstaltung am morgigen Donnerstag, dem 19.1. in das New Yorker Guggenheim-Museum eingeladen hat: “Join us for an education announcement in the Big Apple” so der Wortlaut der Einladung.

Langsam wird es nun doch spannend und – wie immer bei Ankündigungen durch Apple – wird viel gemunkelt und die Gerüchteküche kocht hoch.

Einige vermuten, dass es lediglich, mit multimedialen Inhalten, Bildern, Videos und Audios aufgepeppte Schulbücher geben wird.

Zu lesen war aber auch von einer App, die ähnlich wie das bekannte GarageBand im Bereich der Musik dann die eigene, spielend leichte Produktion von eBooks ermöglicht – die Schüler schreiben ihre Schulbücher selbst?

Oder wird die nahtlose Integration der Social Media, Wikis und Blogs in den Unterricht ermöglicht werden, die das interaktive, selbstbestimmte Lernen und Teamarbeit der Schüler verstärkt?

Alles Spekulationen? Wichtig und sicher ist aber, dass etwas kommen wird und es ist an der Zeit, denn die scheint für das gedruckte Buch des Gutenberg-Zeitalters langsam abzulaufen. Das Wissen wird sozusagen flüssig, überall ständig und für alle verfügbar, Google, Wikipedia, Wikibooks machen es vor.

Und vielleicht ist ein morgiger Aufschlag Apples in diesem Bereich ein Tor zur Entwicklung freier Bildungsmaterialien, den sogenannten “Open Educational Resources” und browser basierten Lernmaterialien im Netz.

Wir würden uns jedenfalls sehr über verfügbare Materialien auf unseren iPads der KAS freuen, die die Einsatzbereiche der Devices zusätzlich erweitern und über das Bekannte hinaus gehen. Und die Schüler würden es dann bald vielleicht auch am Gewicht ihrer Ranzen merken…

Es bleibt spannend!

Auch lesenswert:

Die Zeit: “Apple will das Schulbuch neu erfinden”

Die taz: “Altes Schulbuch digital zerstören”

Herr Larbig: “Apple iPad und das Schulbuch…”

e-book news: “Reif für die digitale Zerstörung?”

Apps im Fokus: Audioboo und Soundcloud

Willkommen zurück  - die iPads der KAS sind ins neue Jahr gestartet und ohne, dass sie in den Ferien am Ladegerät angeschlossen waren, waren die Akkus noch ausreichend für den ersten, langen Unterrichtsmontag in 2012 geladen.

Doch heute möchte ich über 2 Apps berichten, die sich schon länger auf den iPads befinden.

Audioboo und Soundcloud

Obwohl diese beiden Apps für viele Einsatzbereiche in allen Fächern geeignet sind, kommen sie bis dato leider wenig zum Einsatz – auch ich selbst habe vor allem nur Soundcloud auf den iPads der KAS genutzt, sei es in Kombination mit iMaschine, das auf die Webplattform von Soundcloud zugreift oder als “Standalone”-Anwendung.

Audioboo hingegen ist ein ganz simples Tool, welches Tonaufnahmen in guter Qualität direkt mit dem Mikrofon des iPad ohne zusätzliche Hardware aufzeichnet und dann die Möglichkeit bietet, diese direkt auf das iPad zu speichern oder direkt ins Netz hochzuladen. Eine Aufnahme kann gestoppt und fortgesetzt werden. Die App fügt dies dann zu einer Gesamtaufnahme zusammen. Das Hochladen erfordert keinen eigens dafür angelegten Account. Ist die Aufnahme im Netz abgelegt, kann sie über einen Link geshared oder z.B. in unsere Lernplattform KAS-Wiki eingebunden werden. Mit dem kostenlosen Standardaccount sind “Boos” bis 3 Minuten Länge möglich. Will man mehr, bietet es sich an, die Aufnahme in einzelne “Episoden” aufzuteilen, was der Idee des Podcast sogar förderlich ist.

Anwendungsbereiche/Tags:

- Podcast(ing)

- Sprechförderung

- Field Recording

- Interview

- Hörspiel

- Hörverstehen

- Vokabeltraining

- Projektarbeit

- Audiomemo

- Podcast

Soundcloud ist in seiner Funktion ähnlich, erfordert jedoch einen dafür angelegten Useraccount, der schnell unter Verwendung einer Mailadresse und Vergabe eines Passworts wie üblich erstellt ist. Der Vorteil hier ist, dass alle publizierten Aufnahmen automatisch dem jeweiligen Account zugeordnet sind. Der kostenlose Account hat eine Limitierung auf 120 Minuten Länge der gesamten Uploads, dh. man kann 60 Audios a 2 Minuten hoch laden. Danach muss man einzelne löschen, um weitere hoch laden zu können. Theoretisch kann man natürlich auch eine Aufnahme von 120 Minuten Komplettlänge hoch laden.

Beispiele:

Auf die Apps aufmerksam geworden bin ich durch den Tweet (Kurze Textmitteilung im Kurznachrichtendienst Twitter) des Kollegen Herr Larbig, der in der letzten Ferienwoche auf eine von ihm durchgeführte Fortbildung zur App Audioboo aufmerksam gemacht hat. Er fragte, ob ich konkrete Ideen zur Nutzung im Unterricht hätte. Dies regte mich dazu an, die App im Religionskurs in der Mittelstufe, als auch in Klasse 5 in Musik einzusetzen. In beiden Fächern bot es sich vom Thema her auch an, die Schüler kurze Interviews produzieren zu lassen. In Religion ging es um Kriterien, die an eine (Liebes)Beziehung gestellt werden, in Klasse 5 sollten die Schüler die Merkmale der Notenwerte anhand eines Interviews/Audiodoku verdeutlichen und eine Auswahl der besten Interviews auf dem Wiki der Klasse sammeln (was noch aussteht).

Weitere Einsatzbeispiele werden folgen!

A Happy New Year 2012!

Hier noch ein informativer Jahresrückblick in die Statistik des Blogs: Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Das Sydney Opera House bietet Platz für 2.700 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 46.000 mal besucht. Das entspräche etwa 16 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Sydney Opera House.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Ganz besonders interessant war es, zu sehen, dass die Besucher des Blogs aus vielen teilen der Welt kamen, viele auch aus USA, Südamerika, China, etc.

Auf jeden Fall: Alles Gute für 2012 und wir machen weiter!